cancel
Showing results for 
Search instead for 
Did you mean: 

SolarWinds und Azure – eine Liebesgeschichte

Jeder ist in der Cloud“, sagten sie, „und wenn Sie nicht da sind, wird Ihr Unternehmen sterben.

Das war, wann, 2010?

Wie sich herausstellte, gibt es zu viele bewegliche Teile, zu viele Anwendungen waren damals noch nicht so weit, die Bandbreite zu teuer und nicht zuverlässig, und, oh, sensible Daten außerhalb des Unternehmens zu speichern?

Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.

Wir haben zehn Jahre gebraucht, das ist wie ein ganzes Jahrhundert in Technikjahren (2010: iPhone 4, irgendjemand?), um in den aktuellen Zustand zu gelangen.

2020 rückt näher, und alle sind in der Cloud.

Auf eine andere Art und Weise als erwartet und definitiv nicht tot.

Während es eine Vielzahl von Unternehmen gibt, die ausschließlich in der Cloud operieren, verfolgt die Mehrheit den hybriden Ansatz.

Hybrid ist für uns Leute hier in EMEA einfacher, wo jedes Land immer noch seine Gesetze befolgt und gleichzeitig unter dem Dach der GDPR sitzt.
Aber versuchen wir die Dinge nicht zu überkomplizieren.

Hybrid ist, einfach gesagt, das Beste aus beiden Welten.

Es gibt eine Vielzahl von Cloud-Anbietern, und laut einer Umfrage, die wir vor einiger Zeit in unserer THWACK® Community durchgeführt haben, ist Microsoft® Azure® der beliebteste in unserem Kundenkreis. Ungefähr 53% von euch benutzen Azure auf die eine oder andere Weise.

Wir haben Ende 2017 mit Server & Application Monitor (SAM) Version 6.5 die Überwachungsunterstützung für Azure in die Orion®-Plattform integriert, und seitdem ist es möglich, Server in der Cloud zu überwachen, sowie andere unterstützende Statistiken abzurufen, z.B. Storage. Übrigens war das iPhone 8 damals die neueste Technologie - nur um die Dinge ins rechte Licht zu rücken.

Etwas früher in dem gleichen Jahr haben wir Azure SQL-Unterstützung in den Database Performance Analyzer (DPA) aufgenommen, ebenso DPA war unser erstes Produkt, das auf dem Azure-Marktplatz verfügbar war - es ist schon seit geraumer Zeit da oben.

Die Frage nach dem Einsatz von Orion in Azure stellte sich häufig.

Wir haben einige interessante Geschichten gehört - wahre Pioniere, die Orion in der Cloud betreiben, völlig ohne Support und "auf eigene Gefahr", aber hey, es hat funktioniert.

Also, der Bedarf war da, und wir haben euch gehört: Deployments in Azure sind seit 2018 offiziell unterstützt, und Anfang 2019 haben wir weitere Features hinzugefügt und die Dokumentation erstellt.

Aber wir dachten uns „Da geht noch was“, haben uns mit Microsoft zusammengesetzt, und, nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung des iPhone 11 Pro, Entschuldigung, seit unserer Version 2019.4, ist die Orion-Plattform auf dem Azure-Marktplatz verfügbar, und Azure SQL Managed Instances werden offiziell als Orion-Datenbank unterstützt.

Das war der nächste logische Schritt, da es schon länger keine Rolle mehr spielt, wo sich Workloads befinden, warum sollte man sich also noch mit dem Standort des Monitoring-Systems befassen?

Werfen wir einen Blick auf die Gegenwart...

Die Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit der ersten Orion-Plattform Bereitstellung wird durch den Marktplatz deutlich verbessert.

Die Anwendungen sind mit optimalen Einstellungen vorkonfiguriert und bieten dadurch viel mehr Unterstützung als eine einfache ausführbare Datei oder gar ein ISO-Image.

Es handelt sich um getestete und validierte Instanzen, die mit allen notwendigen Abhängigkeiten ausgestattet sind, aber dennoch Optionen für Anpassung und Flexibilität bieten.

Traditionell mussten Host-Ressourcen angefordert, eine VM geklont und angepasst werden, dann wurde sichergestellt, dass das Betriebssystem bereit ist, Abhängigkeiten wurden installiert, und schließlich Orion.

Natürlich ist nichts davon Raketenforschung, aber es kostet Zeit, und es besteht die Gefahr, dass Dinge schief gehen.

Und wir alle wissen: Wenn etwas schiefgehen kann, dann passiert es auch schon mal. Aber nicht mehr!

Und in der Zukunft...

Wenn es eine beständige Sache gibt, dann sind es Veränderungen. Und die Änderungen könnten sehr wohl bedeuten, dass Orion nach Azure migriert wird. Irgendwann.

Bisher war das eine relativ komplexe Aufgabe und begann wahrscheinlich mit dem Einsatz unseres eigenen Virtualization Managers und der Sprawl-Funktion, um sicherzustellen, dass alle beteiligten Maschinen vor der Migration die richtige Größe haben, um teure Überraschungen zu vermeiden. Der nächste Schritt ist das Vorbereiten der Infrastruktur, des Betriebssystems, und ein erneuter Doppelklick auf die ausführbare Datei... Ich würde es nicht als langweilige Routine bezeichnen, aber es ist langweilige Routine. Ehrlich.

Und jetzt?
Ein paar Klicks auf dem Marktplatz und das Ganze wird bereitgestellt, und eigentlich muss man sich nur noch um den Umzug der Datenbank zu kümmern.

Okay, das ist eine etwas vereinfachte Ansicht, aber es ist klar, worauf ich hinauswill: Es ist einfacher. Viel.

Stichwort Datenbank.
Das ist nicht gerade mein Lieblings-Thema und ich bin normalerweise froh wenn Tom da ist, um darüber zu diskutieren, aber von den aktuellen Anforderungen her ist SQL 2014 das Minimum.
Jedoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass einige Orion-Module 2016SP1 wegen der Volltext-Suche benötigen, so dass es nicht viel Sinn macht, ältere Versionen als diese auszuführen.

Neue SQL Lizenzen zu erhalten und eine neue Version bereitzustellen, während man gleichzeitig auf mögliche Abhängigkeiten achten muss, könnte ein Hindernis für die empfohlene Aktualisierung von Orion Modulen sein, und auch das wird mit Azure verbessert.

Außerdem ist es einfacher, eine neue Version eine neue Funktion zu testen, oder vielleicht einmal ein anderes Modul auszuprobieren.

Warum nicht eine permanente Laborumgebung in der Cloud betreiben? Nur eine Idee!

Möchtet ihr mehr wissen? Ganz bestimmt!
Hier ist der nächste Schritt für euch, während ich auf einem Date mit meiner nächsten Tasse Kaffee bin!

Tags (1)
0 Kudos
Reply