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THWACK EMEA

38 Posts authored by: Sascha Giese Employee

Habt ihr ein paar Minuten Zeit?

 

Vogel IT-Medien führt gerade wieder die jährlichen „Reader’s Choice“ Kampagnen durch und SolarWinds ist gleich zweimal nominiert.

 

Einmal nominiert im Bereich Netzwerk-Überwachung ist unser Network Performance Monitor (NPM), und die Auszeichnung wird über IP-Insider vergeben.
Zur Umfrage geht es hier.

 

Bei der zweiten Auszeichnung ist Security Event Manager (SEM, vorher LEM) in der Kategorie SIEM beim Security-Insider nominiert und die Umfrage findet sich hier.

 

Aber!

Dort findet sich auch die Kategorie Access Management, bei der unser Access Rights Manager (ARM) nicht nominiert worden ist. Hier kommt ihr jetzt ins Spiel.
Bei der entsprechenden Position gibt es die Option ein ungenanntes Produkt vorzuschlagen.
Wenn ihr der Meinung seid, dass ARM dort auch unter die Besten gehört, tragt bitte „SolarWinds“ ein.

 

Die Umfragen laufen bis zum 31.August und ein Repräsentant der Firma kann die Preise in Augsburg im Oktober in Empfang nehmen.

 

Ich war noch nie in Augsburg. *zaunpfahl*

 

Leute, ihr müsst mehr Patchen.

 

Im April hatte ich die Gelegenheit auf vier verschiedenen Events mit IT Profis zu reden.
In Deutschland und UK, mit dem privaten sowie öffentlichen Sektor, mit Militär und Regierungen.
Und überall das gleiche Problem: Patching.

 

Das kann doch nicht so schwer sein! Was habe ich nicht alles gehört. Es fängt an mit:

 

 

„Ehrlich gesagt weiss ich gar nicht, welche Software in meinem Unternehmen im Umlauf ist.“


Die Aussage tut so weh.
Unglücklicherweise ist das tatsächlich ein Problem und nicht immer simpel zu lösen.


Vor ein paar Jahren war ich bei einem Hersteller von Computergames beschäftigt, und die Umgebung war damals noch „locked down.“
Hat Vorteile.
Die Endbenutzer sind keine lokalen Admins, also kein Wildwuchs bei der installierten Software.
Nach dem Erstellen einer Baseline weiss die IT genau, was wo bei wem installiert ist. Man braucht nur wenige Pakete unterstützen, und man braucht nur wenig Glaskugel, um das Verhalten der Geschäftssoftware bei einem neuen Patch vorab einzuschätzen.

 

Um meine eigenen Erfahrungen weiter zu nutzen; ich war auch ein paar Jahre bei einem anderen Unternehmen als Manager im technischen Support tätig.
Dort hatte ich zwar ausreichende Rechte um Software zu installieren, mein Team jedoch nicht. Wie nennen wir das…selektives Misstrauen?

 

Bei meinem aktuellen Arbeitgeber gibt es dagegen das Prinzip „Grundvertrauen“ nach Schulung der Mitarbeiter.

Die Vorteile dieses Systems liegen ebenfalls auf der Hand: Die Produktivität wird nicht gehemmt.

 

Die Diskussion, welche Regelung nun die Beste ist, überlasse ich anderen.

Klar ist jedoch, dass der Bedarf eines aktiven Software-Inventars bei der dritten Option absolut unabdingbar ist. Eine Baseline reicht hier nicht aus auf Grund der Dynamik.

Es gibt verschiedene Lösungen zur Inventarisierung bei der Suchmaschine eures Vertrauens, und wir sehen von handgestrickten PowerShell Scripts die manuell eine CSV befeuern bis zu omnipotenten Asset Management Systemen die sogar Bestellprozesse unterstützen.

 

Okay, der Punkt ist also valide, aber es gibt verschiedene Lösungsansätze für die jeweilige Situation.
Ich muss wissen mit welchen Paketen ich es zu tun habe, bevor ich eine Patch-Strategie entwickeln kann.
Weiter geht’s.


„Es gibt ständig neue Versionen von X und Y. Es ist schwierig, auf dem aktuellen Stand zu bleiben.“

 

Nö, ist es nicht.
Es gibt viele Webseiten die genau dafür existieren. Ich stelle auch die Behauptung auf, dass jeder IT Pro jeden Tag etwas Zeit auf generellen IT News Webseiten verbringt; das sollte zum Job gehören, und dort wird zumindest über die wichtigsten Updates berichtet.
Man kennt ja die üblichen Verdächtigen.

Eine Alternative wären Newsletter und man lässt sich dadurch auf dem Laufenden halten. Ist nur keine Alternative für mich, ich stehe mit Newslettern auf dem Kriegsfuß.

Luxuriöser wird es dann mit entsprechender Software. Auch hier gibt es wieder verschiedene Optionen wie Freeware, ebenso wird in manchen Unternehmen ein Desktop Security Client eingesetzt der solche Funktionen mitbringt, oder aber eine spezifische Lösung zu diesem Thema.


Der Zeitaufwand hierfür ist wirklich gering. Ab geht’s zum nächsten Punkt.

„Ich komme mit dem Testen nicht hinterher.“

 

Mein erster Gedanke war „Wirklich?“ aber ja, manchmal kann das immer noch ein Problem sein. Ein ernsthaftes.


Die gute Nachricht zuerst: Früher war alles Schlimmer!

Als wir noch eine geschätzte Million Desktopanwendungen genutzt haben, von denen die Hälfte auf obskuren Frameworks basierte, war das Testen ein Alptraum.

Wenn ich heute mal auf meinen eigenen Desktop schaue, so schreibe ich diesen Text im vermutlich am weitesten verbreiteten Textverarbeitungsprogram der Welt, aber das ist neben seinen Kollegen aus dem gleiche Paket und einem SSH Client auch so ziemlich die einzige Desktop-Anwendung die ich noch nutze. Alles andere wird über den Browser bedient und das wird bei vielen von euch ziemlich ähnlich sein.
Tatsächlich könnte ich den Text auch im Browser schreiben, aber manchmal bin ich einfach old-school. Moment, habe ich gerade manchmal geschrieben?

 

Aber natürlich gibt es noch verteilte Anwendungen mit „fat clients“, dringend benötigten lokalen Komponenten. Gerade in Behörden wird stellenweise noch mit Software gearbeitet die vermutlich beim geringsten Windhauch zu Staub zerfällt und nur unter sehr kontrollierten Bedingungen überhaupt lauffähig ist.

Da muss man testen. Sorry, kein Workaround verfügbar.
Jeder hat eine Kopie einer Produktivumgebung auf einer VM mit aktuellem Snapshot, aber meiner Erfahrung nach hat nicht jeder ein Testprotokoll dem Folge geleistet wird, was dann trotz dem Testen noch Überraschungen zur Folge haben kann.
Tatsächlich kostet das Erstellen eines Protokolls erst einmal Zeit, aber die wird locker wieder rausgeholt.

 

Das gibt mir das Stichwort zum nächsten Kommentar:

 

„Ich habe keine Zeit.“

 

Das ist wieder so ein Ding!
Klar, unabhängig von der jeweiligen Position hat man etliche Dinge in der IT um die man sich kümmern muss und manche haben eine höhere Priorität als andere. Jeder von uns kennt die Tage an denen uns die Dinge geradezu um die Ohren fliegen.
Aber was ist wichtiger als ein real existierendes Sicherheitsproblem? Und wessen Kopf liegt auf dem Silbertablett, wenn ein erfolgreicher Breach mit 10 Minuten Routineaufgaben am Tag vermeidbar gewesen wäre?
Ich bin mir sicher, dass das Ticket vom Karl-Heinz aus der Buchhaltung noch ein paar Minuten länger warten kann.

 

Nehmt euch die Zeit, plant vorab, nutzt sie sinnvoll, und vor allem: Dokumentiert, wenn ihr aktiv werdet. Das erleichtert das Leben auch abseits eines Ernstfalles.

 

Patching ist so wichtig.
Ich bin immer wieder erstaunt, wenn Probleme bekannt werden, bei denen eine Sicherheitslücke ausgenutzt worden ist, die der Hersteller schon vor sechs Monaten beseitigt hat. Nein, eigentlich bin ich nicht erstaunt, sondern traurig.
Cyber Security ist ein komplexes Thema, und das Antizipieren von Angriffsvektoren kann eine Vollzeitstelle erfordern.

 

Aber Software aktuell zu halten ist jetzt nicht wirklich Raketenforschung.

Selbst wenn im Unternehmen oder in der Behörde gerade die finanziellen Mittel knapp sind und der Erwerb einer spezialisierten Softwarelösung, die alle oben genannten Themen mehr oder weniger automatisiert, nicht realisierbar ist, kann das Erstellen eines Planes und das Benutzen von kostenlosen Tools zumindest helfen, die Risiken zu mindern.
Auch das Paretoprinzip ist keine Raketenforschung.

 

Was habe ich auf den Messen noch gehört? Ah, das war lustig:

 

„Ich weiss gar nicht, ob sich bei uns jemand darum kümmert.“

 

Der Gipfel des Dramas! Das war vermutlich ein Entwickler. Oder Karl-Heinz aus der Buchhaltung.

Sascha Giese

Gisec in Dubai

Posted by Sascha Giese Employee Mar 5, 2019

Hi there!

 

SolarWinds is attending GISEC in Dubai between April 1 – 3 this year.
GISEC is the number-one security-focused tech conference in the Middle East, and we’ll be there with our regional distributor Spire.

 

What can you expect from SolarWinds?
Our resident expert Tony Johnson will be there to show you the latest features we’ve added to the Orion® Platform, and how they can help to increase both security and compliance next to help ensure your IT infrastructure is behaving well.
Rumour has it that there might be loads of new features by early April.

Also, you’ll have a chance to meet Venkatesh Ayyala, who works for Spire and lives in Dubai. Venkatesh and his colleagues are providing professional services to SolarWinds customers in the region, from simple configurations to Orion SDK-based customizations.

 

The event itself takes place in the Dubai WTC, which is the same location as GITEX.
If you’ve never been to Dubai, it’s well worth a visit. Last October I took this lovely shot from level 148, only 555 meters above the ground:

 

Enjoy!

 

Nach vier Monaten wird es mal wieder Zeit über ein Produkt zu schreiben. Wie es der Zufall so will, haben wir auch ein neues Spielzeug im Portfolio:

 

SolarWinds Access Rights Manager

 

Einige von euch kennen das Produkt vielleicht noch unter dem alten Namen 8MAN.

Was genau macht ARM? Und wer kam überhaupt auf diese Abkürzung?

 

Das Werkzeug überprüft Berechtigungen innerhalb von Active Directory, Exchange, Sharepoint sowie Fileservern. Also, wer kann auf was zugreifen, und wo genau kommt die Berechtigung her?

Benutzer, Gruppen und effektive Berechtigungen lassen sich Erstellen, Verändern, oder Löschen.

Berichte und Instant-Analysen runden das Paket ab.

Alles aus einer charmanten Oberfläche und man kann es auch bedienen, wenn man kein Raketenforscher ist.

ARM wird auf einem beliebigen Mitgliedsserver installiert und ist sehr genügsam mit den Systemanforderungen. Das OS sollte mindestens ein 2008SP1 sein, 2 Kerne, 4 Gig Speicher reichen auch produktiv erst einmal aus. Sämtliche Daten werden in einer SQL gespeichert und auch hier passt 2008 oder jünger.

 

Der Installationsvorgang ist schnell erledigt:

 

Zuerst wird die Konfiguration gestartet mit dem rechten Icon.
Die Farbe ist…ja was ist es denn, 04C9D7, also laut Internet „vivid arctic blue“. Nennen wir es einfach Türkis!

 

Ein AD- und ein SQL®-Benutzer muss angelegt, und die Verbindung zur Datenbank eingerichtet werden:

 

ARM ist jetzt verfügbar:

 

Jedoch ist noch keine Quelle definiert, also hängen wir AD ein.
In den Grundeinstellungen nutzt ARM zum Verknüpfen des Verzeichnisses die bereits hinterlegten Anmeldeinformationen.

 

In meinem Beispiel wird das Verzeichnis jeden Abend einmal durchsucht. Bei der ersten Einrichtung bitte manuell auf den Pfeil drücken für einen sofortigen Scan. Nur bitte nicht bei 10 000 Benutzern morgens um Acht Uhr!

Ein Klick auf das Icon in Orange, Entschuldigung, F99D1C, startet dann das richtige Tool.

 

 

Das Login Fenster:

 

Begrüßt werden wir von diesem Dashboard:

 

 

Befassen uns mit der typischen Frage „Wieso kann dieser Schlumpf denn überhaupt auf X  zugreifen?“

Der Hauptgrund dafür ist vermutlich eine verschachtelte Berechtigung, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Aber jetzt kommt ARM ins Spiel.
Klickt einmal auf Accounts und gebt einen Namen in die Suchbox oben ein:

 

Das Resultat ist ein Baumdiagramm mit den Gruppenmitgliedschaften.

Jeder Klick auf ein Element zeigt dann weitere Details an, probiert es einmal aus. Die Grafiken lassen sich übrigens als Bild exportieren.

Auf der rechten Seite finden wir die AD Attribute:

 

Und jetzt wird es richtig komfortabel. Ich kann den kompletten Datensatz von hier aus editieren:

 

Ja, richtig, ich traue keinem Vegetarier!

 

Übrigens, diese Box hier sieht man bei allen Änderungen. Ordentliches Change-Management erfordert das Setzen von Notizen.

Und wo wir gerade dabei sind, klickt einmal rechts auf ein Konto:

 

Wandern wir vom AD zu Datei-Berechtigungen. Ist nur eine kurze Strecke, wenn man oben auf Show access rights to resources klickt.
Ich wähle einen File Server und einen Pfad aus:

 

Rechts sehe ich die Berechtigungen im Detail:

 

 

ARM kommt noch mit einer zweiten Oberfläche zusätzlich zu dem Client – einem Web-GUI.

Hier stehen mir andere Werkzeuge zur Verfügung.

Viele typische Risiken können schon out-of-the-box betrachtet werden.
Dazu auf Risks klicken:

 

 

Wir sehen inaktive Konten:

 

Oder permanente Passwörter:

 

An gleicher Stelle finden wir auch die allseits beliebte „Everyone“ Berechtigung bei Ordnern:

 

Ein simpler Klick auf „Minimize Risks“ zeigt mir:

 

 

Ich könnte direkt von hier aus wieder Änderungen betreiben – auch im Bulk.

Selbstverständlich wird jede Änderung, die über ARM durchgeführt wird, automatisch protokolliert.
Das Logbuch befindet sich oben im lokalen Client und wir können Berichte erzeugen und exportieren:

 

Vermutlich habt ihr das oben schon gesehen, aber weitere vordefinierte Berichte findet man direkt auf dem Start-Dashboard:

Gehen wir ein oder zwei spezifische Themen an.

Seit Server 2016 gibt es das Feature von temporären Gruppenmitgliedschaften, um vielleicht einem Mitarbeiter für die Dauer eines Projektes Zugriff zu notwendigen Elementen zu bieten. Nach Ablauf des voreingestellten Zeitraums werden die Berechtigungen automatisch entfernt.
Praktisch, oder?

Das nicht ganz so schöne Szenario: Jemand hat sich selbst temporär Zugriff auf eine Ressource gegeben mit dem Hintergrund, dass die Änderung der Gruppenmitgliedschaft hinterher kaum nachvollziehbar ist.
Aber jetzt nicht mehr! Hier geht’s ab:

 

Wenn man mit der Maus über diese Box hier geht

Sieht man rechts Objekte, und für mein Beispiel sind Member added/removed interessant:

 

Leider gibt es in meinem Lab nicht wirklich viel zu sehen, also gehen wir weiter.

 

ARM erlaubt Standardaufgaben direkt aus dem UI durchzuführen, wie z.B. das Erstellen von neuen Benutzern oder Gruppen, Vergeben/Entfernen von Berechtigungen etc.
Wirklich interessant ist das Nutzen von Vorlagen bzw. Profilen.

Hierzu klicken wir im Webclient rechts oben auf das Zahnrad und Department Profiles

 

 

Rechts auf „Create new“

 

 

 

Geben dem Profil einen Namen:

 

 

Links sind weitere Optionen sowie der Button zum Speichern:

 

Ein neuer Mitarbeiter wird lediglich dem Profil zugewiesen, welches sich um sämtliche anderen Einstellungen kümmert – automatisch.

 

Selbstverständlich gibt es auch einen vordefinierten Bericht, der eventuelle Abweichungen zu den Profilen direkt anzeigt. Wir bleiben im Webclient, klicken auf Analyse und wählen die folgende Schaltfläche:

 

 

 

Dann suche ich mir ein Profil aus und ab geht’s:

 

 

Die gute Elyne ist konform, was aber auch wenig überraschend ist als einzige Mitarbeiterin im Marketing:

Das waren nur ein paar der Features von ARM. Weitere interessante Themen wären das Einbinden von anderen Quellen, oder Scripts für komplexere Automatismen. Das ist Futter für zukünftige Postings.

 

Aber, wisst ihr, was ich als Computer-Gamer ganz besonders am ARM mag?
Man kann auf so ziemlich alles klicken. Probiert einmal das hier aus, zu finden ganz links am Bildschirmrand auf dem Start Dashboard:

 

 

 

Viel Spass beim Erkunden!

 

Do you guys know that Tom is speaking during a breakout session?
Have a look here to learn how to bypass typical pitfalls in DB virtualization.
We should play a game. Whoever puts the best pic of him talking on Twitter gets…uh…a pair of socks maybe?

 

Speaking of pictures, I found a few from last year in Barcelona. This was our home for a few days:

 

I suggest checking Twitter for updates on how it will look next Monday!

 

Also, we discovered an interesting place for dinner.
Have a look at the nameplate to see whose table we were sitting at:

 

We didn’t meet them yet. Which is one of the reasons we go to Barcelona again, and again!

The other reason, obviously, is you guys! Come and see us!

It’s that time of the year again.

Normal people start thinking about Christmas presents, robots are asking for an oil change, but we at SolarWinds are busy planning our next Partner Summit here in Ireland.

 

While we are still in the process of finalizing the agenda—hey, even an oil change takes time—I have some facts to share with you.

Unfortunately, the dinner menu is not yet available, so I will come back to that later!

What do we know?

For starters, the date and location:
Monday, February 4, 2019, to Friday the 8th in Cork, Ireland.

Three keynote speakers agreed to drop by:

 

  • - Denny LeCompte (SVP, Product Marketing)
  • - Kevin Bury (SVP, Customer Success & Business Operations)
  • - Ludovic Neveu (GVP, Sales)

 

I am sure you are familiar with “never change a running system,” so we stick to the things that worked out very well in the past and split the whole agenda between a commercial and a technical track.

The commercial track will provide insights into what’s new at SolarWinds since the last February.
Let me copy some information from our press releases:

 

By the time we meet, we will have more news for you to make sure that you’re up to date on our latest releases, and how they can help your customers.

 

The technical track will continue diving into the different paths of SolarWinds certifications and we will be offering various classrooms and breakout sessions.

Remember in early 2018, when I was providing a technical session for the NTA beta exam with NTA beta materials?
Good news: You will be able to sit the official exam as it left beta. But we might have a new beta track available just in case you are feeling adventurous.

 

As we believe in “work hard, play hard” or, in this case, “study hard, play hard,” our famous evening entertainment will return, and I will make sure that appropriate food is being served for us.

For those of you who are following me on Twitter: No, I won’t cook for you, sorry!

 

Still, almost four months to go so stay tuned for updates as I get them. In the meantime, have a look at previous summits, summarized by my colleague Michael:

2017

2018

 

BRB!

Tach Zusammen,

 

SolarWinds® wird vom 09.-11. Oktober auf der IT-SA in Nürnberg vertreten sein, und zwar mehr als nur einmal!

Unsere Hauptpräsenz wird bei unserem Distributor Ramge Software in Halle 9 an Stand 140 sein.
Stand 140 ist der „hub“ für die anwesenden SolarWinds Mitarbeiter und es wird immer jemand verfügbar sein.

 

Weitere Distributionspartner auf der Messe sind Sysob IT-Distribution, in Halle 9, Stand 446, sowie ALSO Deutschland ebenfalls in Halle 9 an Stand 516.

Ebenso ist unser Partner I.Tresor in Halle 10.1, Stand 309 vertreten.

 

Vielleicht sieht man uns sogar noch an einem anderen Stand!

 

Warum sollte man vorbeischauen? Es gibt so viel Neues zu sehen!

Wir bringen die neuesten Updates für die Orion® Plattform mit inklusive dem Server Configuration Monitor (SCM) und natürlich den neuen Karten, ebenso zeigt unser MSP-Team die NetPath Integration in n-central sowie SolarWinds Backup.

Selbstverständlich bringen wir auch unsere berühmten Pins und Sticker mit!

 

Kommt einfach mal vorbei!

Mit dem Altern ist das ja so eine Sache.

Häufig überlege ich mit meiner Partnerin was man denn am Wochenende kochen könnte und sobald mir eine großartige Idee einfällt sagt sie „das hatten wir doch schon letztes Wochenende“.

 

Ach, richtig, vollkommen vergessen!

Trotzdem mag ich kein Log darüber führen was ich zuletzt gekocht habe. Wozu auch wenn man doch daran erinnert wird

 

In der IT haben wir ständig ähnliche Situationen:
Was habe ich denn neulich noch an diesem Server…das .Net Update, ach, richtig, vollkommen vergessen!
Was ist, wenn ich mich jetzt nicht mehr erinnere? Meine Partnerin kann mir hier nicht helfen, also benötige ich eine andere Lösung.

 

Jetzt kommt der SolarWinds® Server Configuration Monitor (SCM) ins Spiel!

Innerhalb von wenigen Monaten ist SCM jetzt schon das zweite neue Modul für die Orion® Plattform. Orion war bisher in der Lage, Konfigurations-Änderungen bei Netzwerkgeräten festzustellen.
Ihr habt uns das Feedback gegeben, dass da mehr gehen muss, und jetzt geht da auch mehr!

SCM bringt Konfigurationen von Servern und Anwendungen in die Plattform, damit sich bei Problemen mit der Performance oder Verfügbarkeit eventuelle Änderungen als Ursache entweder bestätigen oder ausschließen lassen, ohne externe Produkte zu konsultieren.
Vielleicht hatte ich ja tatsächlich etwas installiert! Oder viel schlimmer: Jemand anders!

 

SCM nutzt den schon bekannten Orion Agent um eine Inventarisierung von Hard- und Software durchzuführen sowie auf Veränderungen bei speziellen Anwendungen zu überwachen. Sollte eine Änderung festgestellt worden sein, kann natürlich ein Alarm ausgelöst werden.

Typische Situationen neben dem Nachverfolgen von Konfigurationsänderungen könnten aber auch Dinge wie das Downsizing bei VM-Ressourcen sein, oder vielleicht Registrierungsänderungen die von Malware verursacht worden sind.
Ebenso sollte man nicht vergessen, dass die Lösung zwar Server Configuration Monitor heisst, aber nichts kann euch hindern damit auch Desktops zu überprüfen um eventuelle nicht autorisierte Installationen von Endbenutzern auf deren Maschinen zu finden.


Also, SCM überwacht Dateien, Ordner und die Registrierung.

 

Eine kurze Tour gefälligst?
Klicken wir einmal den nagelneuen Reiter hier:

 

Ich besitze die unangenehme Eigenschaft bei neuen Spielzeugen direkt in die Einstellungen zu gehen („Oh was macht denn dieser Knopf?“) also klicke ich oben rechts auf die Settings

 

Was haben wir da jetzt:

 

Rechts stellen wir lediglich ein wie lange die Daten vorgehalten werden und das könnt ihr solange einstellen bis euch der Storage-Admin auf das Dach steigt.
In der Mitte wird angezeigt, welche Maschinen welche Profile zugewiesen haben:

 

Oben wäre dann eine Methode, um Profile zuzuweisen:

 

Aber was sind denn jetzt diese Profile?

Profile sind Vorlagen die der Überwachung von spezifischen Veränderungen dienen. Bei einer frischen Installation von SCM sind drei Profile direkt verfügbar: Die Inventarisierung von Hardware, Software sowie dem IIS.
Wir arbeiten bereits an weiteren Profilen wie z.B. Active Directory®, Exchange™ und anderen.

Natürlich könnt ihr auch eure eigenen Profile erstellen! Klickt auf „Add“ und gebt dem Ding einen Namen:

 

Dann noch einmal auf “Add” zum Erstellen der tatsächlichen Bedingung – dies können natürlich auch mehrere sein:

 

Okay das Profil ist drin. Wählt es aus und klickt „Assign to“

 

Nutzt eure Kreativität und verändert die Datei. Das Resultat wird direkt angezeigt:

 

Einen Mausklick weiter sieht man auch die Details:

 

Das war einfach. Jetzt mal etwas spannender!
Ich erstelle ein Profil mit dem Namen „Firewall Policy“ und füge ein neues Element hinzu aber diesmal „Registry“ und nicht Datei:

 

 

Hier wird ein kompletter Key überwacht. Je nach Anwendungsfall kann man in der Hierarchie nach oben wandern aber ich schlage vor es so spezifisch wie möglich zu gestalten, damit es bei Änderungen nicht zu unübersichtlich wird.
Behaltet eine der goldenen Regeln des Monitorings im Kopf:
Wenn etwas passiert wollt ihr keine Zeit damit verschwenden festzustellen, was denn passiert ist!

Okay die Regel habe ich gerade erfunden aber sie klingt gut, oder?

 

Ebenso kann man komplette Ordner überwachen. Das kann sehr interessant sein, daher schnell ein Beispiel.
Beachtet die Wildcards für alle Unterordner und alle Dateien, ebenso habe ich den Download deaktiviert:

 

Aufgepasst: Im Beispiel oben muss das Konto korrekt angegeben werden.
Aus offensichtlichen Gründen wird die Variable %userprofile% keine Resultate anzeigen! Ihr könnt aber %windir% oder andere Variablen nutzen, solange diese nicht an einen Benutzer gebunden sind.

 

Eine weitere Option wären ganz simple Binärdateien. Diese können zwar nicht eingelesen werden aber zumindest wird anhand der Checksumme eine Änderung erkannt.
Das heisst, ich muss mich korrigieren: SCM kann Binärdateien einlesen, nur wir Menschen können damit nichts anfangen.

Die Standard-Profile sind übrigens direkt beim Sonar verfügbar und können zugewiesen werden wie AppInsight:

 

Ich gehe davon aus, dass wir im Laufe der Zeit mehr Profile in thwack haben werden die importiert werden können. Ja, das war ein Wink mit dem Zaunpfahl!

 

Ein weiteres nettes Feature ist das Erstellen von Baselines, also Snapshots von gewünschten Konfigurationen. Das geht ganz einfach per Mausklick ganz rechts:

 

Und aus grau wird grün!

 

Selbstverständlich werden Features der Plattform unterstützt, so gibt es z.B. neue Alarme:

 

Hier ist ein neuer Auslöser für eure eigenen Alarme:

 

Sowie neue Berichte:

 

Und im PerfStack! Wie sagt meine Mutter immer „Niemals den PerfStack vergessen!“

 

Noch ein paar Stichpunkte zur Skalierung:

Wir haben SCM erfolgreich mit bis zu 1000 Agents pro Poller getestet und jeder Agent kommt mit 150 Änderungen pro Sekunde klar bei einem Maximum von insgesamt einer Million Änderungen pro Stunde für eine Orion Instanz.

Falls ihr noch nicht mit dem Orion Agent gearbeitet habt keine Sorge, der Overhead des Agents an CPU, Memory und Bandbreite ist sehr gering.

 

Wie oben schon erwähnt arbeiten wir bereits an den nächsten Features, darunter auch die Anzeige wer eine Änderung durchgeführt hat womit SCM dann für Audit & Compliance nutzbar ist, und schliesslich auch dem Support für Linux.
Schaut einfach hier hin um den jeweils aktuellen Stand zu erfahren:

https://thwack.solarwinds.com/docs/DOC-203089

 

Genug für eine schnelle Vorstellung, jetzt seid ihr dran mit dem Testen. Ich habe dringendere Dinge zu erledigen. Es ist Freitag. Ich muss in die Küche.

Die Vorspeise – Rucola, Prosciutto, Parmesan und Balsamico. Gebt dem Schinken etwas Zeit um auf Zimmertemperatur zu kommen für diese Kombination:

Wenn euch die Kombination von Balsamico und Rucola zu bitter ist empfehle ich etwas Honig.

 

Und schliesslich „Duchesse Di Parma“, Hühnchen mit Prosciutto in Sahnesauce mit etwas Käse.

 

Keine Pasta dieses Mal!!

Viel Spass mit SCM.

Sascha Giese

IPAM und UDT

Posted by Sascha Giese Employee Aug 2, 2018

Tach Zusammen!

 

Heute bin ich ein Beispiel für Effizienz und schreibe über zwei Module für die Orion® Plattform gleichzeitig – IP Address Manager (IPAM) und User Device Tracker (UDT).
Glücklicherweise sprechen beide Produkte die gleiche Zielgruppe an und harmonisieren perfekt miteinander!

 

Also, was machen die Dinger?

Fangen wir mit IPAM an. Das spricht man übrigens tatsächlich „eipäm“ aus!

Nutzt ihr noch Tabellen zur Verwaltung von Subnetzen? Das ist ungefähr so fortschrittlich wie dieses Gebäude hier:

 

 

Mit SolarWinds® IPAM kann man den kompletten Adressraum zentral verwalten und noch einiges mehr. Aber mal von Anfang an!

 

Nach dem Installieren gehen wir sofort in die Subnetz-Verwaltung.

Die erste Frage ist: Wie bekomme ich meine Daten dort hinein?

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten. Die komfortabelste ist das automatische Erkennen mit „Discover Subnets“:

 

Ich gebe dem System dazu ein Gateway – optimal: Coreswitch/Corerouter - und es wird versucht über SNMP Daten abzufragen. Dazu werden die folgenden OIDs ausgelesen um die Subnetze zu identifizieren:

   

NAME

OID

IpForwarding

  1. 1.3.6.1.2.1.4.1

IpRouteDest

  1. 1.3.6.1.2.1.4.21.1.1

IpRouteMask

  1. 1.3.6.1.2.1.4.21.1.11.

IpCidrRouteDest

  1. 1.3.6.1.2.1.4.24.4.1.1.

IpCidrRouteMask

  1. 1.3.6.1.2.1.4.24.4.1.2

ipRouteType

  1. 1.3.6.1.2.1.4.21.1.8

NexthopAddress

  1. 1.3.6.1.2.1.4.21.1.7

 

Tatsächlich entspricht das exakt RFC1213.

Leider trifft man sporadisch auf Hardware Hersteller die die Standards recht kreativ auslegen und in dem Falle wird die automatische Erkennung leider nicht funktionieren können.

Anstatt zur nächst gelegenen Glaskugel zu greifen nutzen wir dann einfach die zweite Funktion vom Screenshot oben, den Import.
Dazu kann man innerhalb von IPAM zuerst eine Vorlage herunterladen:

 

 

Diese befülle ich dann mittels Magie in Form von Copy&Paste von meinen alten Tabellen und importiere das fertige Element in das System.

 

Die dritte Methode ist das manuelle Einpflegen von Subnetzen. Dazu klickt bitte ganz links auf „Add“:

 

Natürlich legt man nicht dutzende von Subnetzen per Hand an aber die Funktion ist sinnvoll um Planspiele zu betreiben um, zum Beispiel, zukünftige Adressräume zu modellieren.

Nachdem wir nun die Subnetze gesammelt haben, empfiehlt es sich etwaige DHCP und/oder DNS Server anzulegen. Als Beispiel hier DHCP - dazu wechseln wir:

 

Jetzt kommt es eventuell zu einer Überraschung. Wir klicken auf „Add New/Hinzufügen“:

 

Ganz oben steht eine Warnung:

 

Die Maschine muss also schon innerhalb des Systems sein. Wenn noch nichts verfügbar ist wird entweder Sonar bemüht oder ich nehme die Maschine schnell manuell auf.
Bei mir sind die Maschinen schon vorhanden und ich wähle die entsprechende VM aus:

 

Und darunter kommen die Berechtigungen. Hier kommt es häufig zu Fragen – was genau wird benötigt?

Details gibt es hier:

https://support.solarwinds.com/Success_Center/IP_Address_Manager_(IPAM)/IPAM_Documentation/IPAM_Administrator_Guide/050_DHCP_management/050_Adding_DHCP_Servers_to_IPAM

https://support.solarwinds.com/Success_Center/IP_Address_Manager_(IPAM)/IPAM_Documentation/IPAM_Administrator_Guide/060_DNS_management

 

Ich kann nun einstellen wie oft die Scopes bzw Zonen synchronisiert werden:

 

Selbstverständlich kann man auch Scopes anlegen/ändern (Scope-Optionen wie z.B. das Gateway) oder DNS Zonen erstellen und manipulieren:

 

Um hier weiter zu kommen gehen wir also davon aus, dass wir sowohl DHCP als auch DNS im System haben und Daten eingelesen worden sind, und klicken wieder auf die Subnetz-Verwaltung.

In meiner kleinen Laborumgebung habe ich nur zwei Subnetze:

 

Wenn ich eines auswähle und auf Edit klicke stehen mir einige Eigenschaften zur Verfügung. Interessant sind dort sicherlich die Einstellungen der DNS Zone:

 

Einmal dort hinterlegt, ist IPAM klar wer für den Bereich verantwortlich ist und kommuniziert mit dem DNS Server.

Dann noch ein paar Kleinigkeiten:

 

Wenn die Automatik aus ist, habe ich eine passive Tabelle. Das ist sinnvoll zum Planen oder der reinen Übersicht halber, falls ein Subnetz nicht von IPAM aus erreichbar ist (DMZ).

Die Einstellung „Update but not erase“ nutze ich, wenn ich per Hand Attribute gesetzt habe.

Scan-Intervall ist klar, und die Auswahl der Polling Engine kann dann interessant werden, wenn ich mehrere Poller und doppelte Subnetze habe.

Klicke ich tatsächlich in ein Subnetz habe ich eine Tabellen-Ansicht und plötzlich gibt es viel zu sehen:

 

Zuerst einmal ganz links in violett (mein Kunstlehrer sagte immer „violett ist nicht lila“), gelb und grün – das ist der Status der IP und der ist ziemlich wichtig!

Wir erkennen dadurch nicht nur, was es mit der IP auf sich hat, sondern nutzen diese Information auch zur Lizensierung. Reserviert, in Benutzung und Transient werden lizensiert, verfügbare IP jedoch nicht.

Oben sehen wir die Spaltenbeschreibungen die im Prinzip selbsterklärend sind. Wir nutzen hier verschiedene Protokolle um euch möglichst viele Informationen zu den Adressen liefern zu können.

Man kann die Spalten übrigens auch verstecken bzw weitere dazu legen:

 

Die nächsten Spalten zeigen die MAC Adresse an sowie den Hersteller:

 

Die Herstellerinformationen werden bei Updates von IPAM mit eingepflegt. Wenn dort etwas als „unknown“ angezeigt wird wie bei mir, könntet ihr es als Feature Request einreichen damit wir es für euch in das Produkt hinzufügen können.

 

Die ich ja heute, wie schon bemerkt, so richtig effizient bin, habe ich für meine unbekannten Nodes einen FR angelegt.

https://thwack.solarwinds.com/ideas/10107

Falls ihr heute noch keine gute Tat erledigt habt könnt ihr dem Vorschlag gerne eine Stimme geben

 

In den weiteren Spalten wird überprüft ob ein DHCP Scope im System deckungsgleich mit dem Subnetz ist und falls ja, zeigen wir Reservierungen und ClientName an. Ebenso natürlich den Hostnamen über einen nslookup.

Protipp: Die Namensauflösung findet vom SolarWinds Server aus statt. Wenn kein Name angezeigt wird, bitte dort mit dem Troubleshooting starten und nicht von eurer Workstation aus.

 

Weiter hinten werden drei SNMP OIDs abgefragt:

 

Klicken wir einmal auf eine IP und editieren!

Interessant hier der Status und der Typ:

 

Bei „Scanning“ bedeutet off = der DHCP Status ist egal und wird nicht mehr abgefragt.

Wenn wir zurück auf die Startseite von IPAM gehen sehen wir einige sinnvolle Grafiken und Tabellen. Die meisten davon sind selbsterklärend aber guckt einmal kurz hier:

 

Was genau sehen wir hier? Es gibt unterschiedliche Verknüpfungen in der Vorwärts und Rückwärts Zone des DNS Servers.

Üblicherweise ist die FWD Zone immer aktuell und der Eintrag in BWD veraltet. Wir können es dann von hier korrigieren.

Und das hier ist wirklich klasse:

 

Wir sehen links eine IP und rechts zwei Maschinen mit der MAC Adresse, die gerne diese IP hätten. Ich weiss also jetzt schon, wer in meinem Netz einen Konflikt verursacht.

Aber! Guckt mal auf die Info in den blauen Spalten.
Dort wird angezeigt, dass beide oberen Maschinen auf dem gleichen 3850 sitzen, die linke in Port 20 im zweiten Stackmitglied, die rechte auch in Port 20 aber im dritten Switch.

Wo kommt das jetzt her?
Das, meine Freunde, kommt aus dem User Device Tracker (UDT)!

 

UDT ist ganz klassisches Switch Port Mapping und zeigt mir an, wer an welchem Port eingestöpselt ist.
Die Ports selbst werden durch die Sonar Suche der Orion Plattform gefunden und können weiter manuell geändert werden:

 

 

Dazu werden OIDs von den Switchen ausgelesen – und zwar eine ganze Menge.

Guckt bitte einmal hier:

https://support.solarwinds.com/Success_Center/User_Device_Tracker_(UDT)/Knowledgebase_Articles/MIB_tables_required_by_User_Device_Tracker_for_Layer_2_information

Für die komplette Übersicht bitte das Bild abspeichern und dann zoomen.

 

In den Standardeinstellungen werden die Daten alle 30 Minuten abgefragt sowohl für L2 als auch L3, sofern Multilayer verfügbar ist.

Typische Einsatzszenarien für den UDT sind natürlich ganz klassisch das Auffinden irgendeines Endpunktes oder Benutzers. Mein Lieblingsbeispiel ist „Karl-Heinz aus der Personalabteilung hat wieder ein Ticket geschrieben. Wo finde ich den?“

Dazu konsultiere ich oben rechts die Suche:

 

Vielleicht möchte ich aber auch einfach nur wissen, wer sich in meinem Netzwerk herumtreibt.
Dazu gibt es ein praktisches Element direkt auf der Zusammenfassung:

 

Aber Moment einmal – jetzt, wo wir diese Infos haben können wir gleich noch mehr damit anstellen!
Es gibt zwei verschiedene Listen innerhalb vom UDT: Eine „watch list“ und eine „white list“:

 

Falls ich das benutzen möchte, muss ich zuerst eine „white list“ definieren. Das Standard-Verhalten färbt erst einmal alles in weiss auch wenn es nicht wie ein Kühlschrank aussieht:

 

Wenn ich mir eine neue Regel erstellen möchte gibt es links einige Optionen:

 

Custom ist sicherlich die interessanteste davon, da auch Wildcards erlaubt sind:

 

Komplexe, verschachtelte Regeln sind allerdings nicht möglich. Hierzu sollte eine NAC Lösung in Betracht gezogen werden.

Nehmen wir einmal an wir haben eine simple Regel erstellt, die alle Knoten eines bestimmten Herstellers über die MAC Adresse erkennt. Was passiert jetzt, wenn ein neuer Hersteller auftaucht?

Dann würden wir den Knoten in dieser Tabelle sehen:

 

Rechts kann ich entscheiden was jetzt geschehen soll. Wenn ich das Ding kenne, klicke ich „safe device“ und es wird eine neue Regel nur für den Knoten erstellt.

 

Aber was ist, wenn jetzt irgendetwas verdächtig erscheint, ohne dass ihr euch sicher seid warum wie zum Bespiel hier:

 

In dem Fall klicke ich auf „watch“ und lasse es mir auf die andere Liste setzen:

 

Nun wird mir das Ding nachverfolgt:

 

Auch beim UDT gibt es direkt verfügbare Alarme:

 

Sowie Berichte, natürlich!

 

Zwei weitere Funktionen habe ich bisher unterschlagen! Hier die erste:

 

Der UDT kann auf Wunsch mit dem Domain Controller verbunden werden um die Event-IDs 4768 und 4769 auszulesen, die beim Authentifizieren geschrieben werden.

Dadurch lassen sich Benutzerlogins identifizieren und ich kann nicht nur nach Maschinen oder Adressen, sondern auch nach Benutzern suchen.

Diese Funktion ermöglicht aber auch im Zusammenspiel mit SolarWinds Netflow Traffic Analyzer (NTA), nicht nur den Computer, sondern auch den aktiven Benutzer zu finden der eine bestimmte Adresse angesteuert hat. Das ist schon ziemlich detailliert!

 

Aufgepasst: Der Einsatz dieser Funktion befindet sich in einer „Grauzone“ und sollte vorab mit dem Betriebsrat diskutiert werden.

 

Eines noch! Erinnert euch noch an die Geschichte mit den doppelten IPs:

 

Wenn man an dieser Stelle auf einen Port klickt kommt man zu der folgenden Seite:

 

Shutdown nutzt SNMP-RW um tatsächlich den Port herunterzufahren.

 

Wäre es jetzt nicht auch toll, wenn man die Informationen verknüpfen kann für Szenarien wie:
Unbekannte MAC im Netz --> Sperre mir den Port automatisch?

Folgt mir bitte unauffällig:

https://thwack.solarwinds.com/ideas/2328

 

Okay, wir sind im Schnelldurchlauf mit IPAM und UDT fertig.
Beide Module sind wirklich einfach zu verstehen und zu benutzen. Keine Geheimnisse.
Wenn es zu Herausforderungen kommt, ist es meistens auf mangelnde Kompatibilität der Hardware zurückzuführen.

Falls ihr einen solchen Fall habt, tretet einfach direkt mit uns in Kontakt und wir schauen uns das einmal an.

 

Bis dann macht’s gut, und ihr wisst ja, dass nach SolarWinds mein Lieblingsthema das Dinieren ist oder? Daher hier ein sommerliches Foto:

 

Salat mit angebratenem Lachs, Feta und einem Dressing auf Zitronen-Honig-Senf Basis. Der Ouzo ist mit Absicht nicht im Bild.

Tach Zusammen!

 

Dieses Posting ist ein Inhaltsverzeichnis meiner deutschsprachigen Themen hier in thwack.
Ich versuche das Ding hier immer aktuell zu halten.

 

Falls euch irgendein Thema interessiert – Vorschläge sind immer willkommen.

 

Die Evergreens zuerst

Wie installiert man ein SolarWinds Orion® Modul
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2016/12/28/wie-jetztinstallieren

Network Discovery – Erkennungsvorgang
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2017/02/14/sonar-oder-wie-bekomme-ich-mein-zeug-in-solarwinds-hinein

Lizensierung
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2017/11/22/lizensierung-h%C3%B6here-mathematik-mit-katzen

 

Produkt-spezifische Informationen

Network Configuration Manager (NCM) Teil 1
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2017/03/22/ncm-auf-die-schnelle

Network Configuration Manager (NCM) Teil 2
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2017/03/30/ncm-auf-die-l%C3%A4nge

Server & Application Monitor
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2017/06/06/es-ist-ja-nicht-immer-das-netzwerk-es-gibt-auch-anwendungen

Patch Manager (SPM) Teil 1
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2017/07/24/einfach-mal-patchen-teil-1

Patch Manager (SPM) Teil 2
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2017/08/04/einfach-mal-patchen-teil-2

Patch Manager (SPM) Teil 3
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2017/12/13/einfach-mal-patchen-teil-3

Log & Event Manager
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2018/02/27/log-event-manager-ich-weiss-was-du-letzte-woche-getan-hast

Virtualization Manager
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2018/03/29/virtualization-manager-die-achte

Database Performance Analyzer – erste Schritte
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2017/11/30/dpa-erste-schritte

Log Manager für Orion
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2018/06/06/log-manager-f%C3%BCr-orion

IPAM und UDT

IPAM und UDT

Sever Configuration Monitor

SolarWinds Server Configuration Monitor

Access Rights Manager

https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2019/01/22/access-rights-manager

 

Monitoring - Basics

Datenbanken-Überwachung
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2016/11/30/immer-diese-datenbanken

Echtzeit Monitoring
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2017/08/25/echtzeit-monitoring

SolarWinds Orion Agents
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2017/03/10/agents

Keine Ausreden beim Patching

Warum Patching weh tut

 

 

Fortgeschrittene Themen

Orion Alarmierung
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2017/11/07/red-alert-alarm-%C3%BCberall

Orion Skalierung
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2017/12/20/orion-skalierung

Orion High Availability
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2018/01/25/high-availability

Orion Migration
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2018/04/27/orion-migration

Vyos
https://thwack.solarwinds.com/groups/thwack-emea/blog/2017/04/24/vyos

Tach Zusammen,

 

Das Leben ist voller Herausforderungen.

 

Manche davon sind existentiell wie z.B. die Frage „was koche ich am Samstag“, manche basieren auf variablen Konstrukten wie „welchen Wein trinke ich dazu“.

Manche sind schwierig. Ich meine wirklich schwierig:

 

Aber manche Herausforderungen werden ganz einfach mit den richtigen Werkzeugen.

Erinnert ihr euch noch an Diskussionen zum Echtzeit-Monitoring und asynchrone Benachrichtigungen über Syslog und Traps?

 

Mit eurer Hilfe haben wir ein paar Herausforderungen beim Verwalten von Protokoll-Logs identifiziert:

  • Fehlende Integration zum normalen Monitoring

Ich habe ständig Logs die eintreffen und auf der anderen Seite ein Gerät welches ich über SNMP beobachte. Ich muss die Daten verbinden können sonst bringt mir das gar nichts.

 

  • Steigende Anzahl an Log-Quellen

Eine Infrastruktur wächst im Laufe der Zeit und damit steigt naturgemäß die Anzahl an Elementen die zu überwachen sind

 

  • Steigende Anzahl an Logs

Manche dieser Quellen senden eine große Menge an Daten. Nicht jede Quelle erlaubt das Selektieren bestimmter Meldungen vor dem Versenden

 

  • Speicherort der Logs

Wo lege ich die Logs ab, wie lange behalte ich sie? Ich kann vorab kaum einschätzen welche Ressourcen benötigt werden.

 

  • Visualisierung der Logs

Das ist ein großer Punkt! Syslog und Trap sind Textzeilen die unter Umständen nur schwer zu deuten sind. Ich muss das in den Griff bekommen und will nicht extra ein Studium anfangen. Ich muss verstehen was passiert. Jetzt.

 

Dank eurem Feedback haben wir den Bedarf erkannt und uns entschieden: Ja, wie hören euch und das bekommen wir hin!

 

In den letzten Monaten waren unsere Entwicklungsteams ziemlich beschäftigt und haben schliesslich ein komplett neues (und unserer Meinung nach beeindruckendes) Produkt geliefert um eure Probleme mit Logs zu beseitigen.

Ich freue mich also euch eine Vorschau geben zu können auf…


<trommelwirbel>

Log Manager für Orion

</trommelwirbel>

 

Was genau ist das Ding jetzt, und warum sollte mich das interessieren?

 

Zuerst einmal haben wir es mit einem neuen Modul für die Orion® Plattform zu tun das entweder für sich selbst läuft oder im Verbund mit anderen Modulen.

Besonders sinnvoll natürlich mit SolarWinds® Network Performance Monitor (NPM)!

 

Aber Moment, sagt ihr jetzt, Log Verwaltung…das macht ihr doch schon…

 

Richtig! SolarWinds hat schon einige Produkte für das Sammeln von Logs und jetzt kommt noch eins um die Ecke!

Man kann schon fast sagen wir sind Logging-Experten!

 

Kiwi Syslog®, Log & Event Manager (LEM), Papertrail™, Loggly® – und jetzt „LM“.
Wo sind die Unterschiede?

 

Schauen wir einmal – Papertrail und Loggly sind SaaS Produkte und zielen primär auf DevOps.

LEM ist eine SIEM Lösung die komplexe Regeln erlaubt, automatisierte Aktionen steuern kann und dient den Aspekten Sicherheit und Konformität.

Kiwi® hat tatsächlich eine ähnliche Zielgruppe wie LM, aber wenn Kiwi der Einstieg in die zentrale Log-Verwaltung ist, ist LM der nächste Schritt in Richtung Korrelation, Visualisierung und natürlich der Integration in die Orion Plattform mit all den Vorteilen.

 

Genug geredet, lasst uns das Ding einmal anschauen!

 

Nach der normalen Installation gibt es einen neuen Reiter im Menü, fantastisch!

 

 

Damit wir Daten bekommen klickt bitte auf ein Gerät das Logs sendet und auf „Edit Node/Knoten bearbeiten“ und scrollt ein wenig herunter:

 

 

Nach dem Eintreffen der ersten Logs finden wir einen neuen Button in der Management-Box:

 

Ich wähle aber den Einstieg über Dashboards --> Logs --> Log Viewer.
Wenn wir drauf klicken sieht es erstmal ein wenig aus wie der Performance Analyzer innerhalb der Plattform:

 

 

Oben haben wir die eingegangenen Logs der letzten 10 Minuten. Ich klicke auf die 10 Minuten und sehe:

 

Nett, wie beim PerfStack!
Natürlich kann ich in der Zeitachse oben auch mit der Maus dynamisch einen Zeitraum auswählen.

 

Links finde ich einen Filter:

 

Im Moment ist nichts ausgewählt also sehen wir alle Nachrichten und diese natürlich in der Mitte.
Ganz unten die Anzahl an Events die im ausgewählten Zeitraum eingetroffen sind:



Klicken wir mal auf irgendeine Nachricht und sehen ein neues Element ganz rechts:

 

 

Ein paar Dinge sollten ins Auge fallen – wir sehen direkt das aktive Filtering welches Elemente als Login und in Grün klassifiziert:

 

Das funktioniert durch Regeln. Die finden wir rechts oben:

 

Aufgepasst. Links kann man zwischen vordefinierten und eigenen Regeln wählen:

 

Basteln wir uns einmal eine Regel?

Klickt auf „my custom…“ und dann auf „Create new rule“ um den Assistenten zu starten:

 

Ich habe verschiedene Bedingungen zur Auswahl – schaut euch das bei einem Livesystem einmal in Ruhe an, hier nur ein Beispiel:

 

 

 

Der nächste Schritt:

 

 

Zur Auswahl stehen uns schon ein paar Aktionen:

 

 

Taggen wir einmal!

 

Wir sehen eine Vorauswahl die um unsere eigenen Tags ergänzt werden kann:

 

Das Verändern oder Löschen von bestehenden Tags ist im Moment noch nicht über die Benutzeroberfläche möglich, kann aber über die Datenbank erledigt werden.

 

Alternativ können wir als Aktion auch Executables und Scripts ausführen und ein paar Variablen als Schalter übergeben:

 

 

Gehen wir noch einmal auf die Übersicht zurück. Rechts oben neben den Regeln ist noch ein Knopf:

 

Jetzt werden die Events in Echtzeit angezeigt wenn sie hereinkommen und die Zeitachse oben ist dynamisch.

 

Es gibt auch eine Such-Box:

 

Wonach Suchen…im Grunde genommen kann ich nach allen Dingen suchen die in Logs auftauchen wie vielleicht IP Adressen, Zeit/Datum oder beliebigen Inhalten. Ich bin gerade so unkreativ und suche nur nach dem Port:

 

Die Suche funktioniert sowohl mit historischen- wie auch mit Echtzeit-Daten als adhoc Filter, und auch Geräteübergreifend. Das ist ziemlich praktisch. Trotzdem kommen mir jetzt Selbstzweifel. Schreibt man Geräteübergreifend oder geräteübergreifend? Was auch immer!

 

Natürlich haben wir auch eine neue Position bei den Einstellungen:

 

 

Dort finden wir folgendes:

 

Die beiden „Show“ Positionen sind Berichte. Das macht mich neugierig.



Es gibt auch ein paar neue DB-Einträge für eigene Berichte:

 

 

Aber Moment – da kommt noch was!

 

 

Hier ist noch einmal ein Screenshot von der alten Liste von Syslogs innerhalb der Plattform. Keine Filter, keine Intelligenz, nur ein paar Zeilen Text!

 

 

Das hat sich nun geringfügig geändert

 

 

Das sollte reichen für eine Vorschau zum neuen Produkt. Nagut, noch eine Sache.

 

LM benötigt seine eigene Datenbank basierend auf 2016SP1 oder neuer.
Deswegen gibt es beim Installationsprozess auch eine neue Abfrage:

 

Wichtig: Wir empfehlen die SQL Volltext-Suche zu aktivieren.

 

 

Jetzt aber!
Bleibt nur noch die Frage, was am Samstag zu kochen.
Mein Vorschlag:
Pasta mit Salsiccia, Pistazien-Pesto und viel Parmesan.

Dazu passt hervorragend ein Glas Primitivo!

 

 

Macht’s gut!

Sascha Giese

Orion Migration

Posted by Sascha Giese Employee Apr 27, 2018

Tach Zusammen!

 

Migration ist so ein tolles Wort. Es kommt mit einem eigenen Wiki-Eintrag:
https://de.wikipedia.org/wiki/Migration

Wir lernen also Migration heisst eigentlich nur Umzug auf Lateinisch aber selbstverständlich klingt das viel interessanter!
Tatsächlich gibt es ja nur einen interessanten Umzug:
https://de.wikipedia.org/wiki/Karnevalsumzug

Zumindest gibt es da Prinzen!

 

 

Besonders uninteressant finde ich die „die Wanderung von Schadstoffen im Grundwasserleiter“…wie gut, dass für uns lediglich die System-Migration wichtig ist.
Leider hat es diese Art der Migration noch nicht in das deutsche Wiki geschafft:
https://en.wikipedia.org/wiki/System_migration

Also ein Umzug jenseits von Köln und Düsseldorf!

 

Innerhalb der Orion® Plattform bekommen wir es eigentlich nur mit zwei Arten der Migration zu tun – die der Datenbank und/oder des Anwendungsservers.

Mehr generelle Info hier:
https://support.solarwinds.com/Success_Center/Network_Performance_Monitor_(NPM)/Migration_Guide

 

In meinem Beispiel möchte ich die DB von 2014 auf 2016 umziehen!
Der Hauptgrund dafür befindet sich…*trommelwirbel*…hier:
https://thwack.solarwinds.com/docs/DOC-176988#start=25

Tatsächlich ist das ein Szenario dem man sogar schon direkt nach Abschluss einer Evaluierung begegnen kann, wenn man vielleicht von der Express Version auf eine volle DB wechseln möchte ohne Daten zu verlieren.

 

Meine Situation:

1 VM mit den Anwendungen

1 VM mit der aktuellen Datenbank auf Version 2014SP2

1 VM mit der neuen Datenbank auf Version 2016SP1

Die offizielle Dokumentation in English befindet sich hier:
https://support.solarwinds.com/Success_Center/Orion_Platform/Migrate_the_SolarWinds_Orion_SQL_database_to_a_new_server

 

Da mein System läuft, muss ich es erst anhalten.
Dadurch entsteht natürlich ein Loch im Monitoring was ich aber ignorieren kann – ihr solltet das planen!

Ich gehe zu meiner VM und starte den Kollegen hier:

 

Okay jetzt stellt bitte sicher, dass ihr entweder
a) ausserhalb der Geschäftszeiten im Buero sitzt
-oder-
b) schon einen neuen Arbeitsvertrag irgendwo anders unterschrieben habt

 

Wenn a oder b zutreffen, klickt auf „Shutdown Everything“.
Keine Sorge, mit „everything“ ist nur SolarWinds gemeint und nicht der Rest der Welt!

Nach ein paar Sekunden ist alles Rot:

 

Tipp: Vergewissert euch, dass überall „stopped“ und nicht „stopping“ steht.

Dann auf zum nächsten Schritt. Kaffee? Noch nicht!

 

Wir müssen die DB Dateien verschieben.

Öffnet SQL Management Studio und findet die DB:

 

 

Rechtsklick darauf, Tasks und Backup

 

Merkt euch den Standardpfad oder ändert ihn und klickt auf OK

 

Schnappt euch die Datei und schiebt sie auf ein Netzwerkshare oder gleich direkt in das Dateisystem auf die neue Maschine.

Im SQL Management Studio ebenfalls wechseln:

 

Database --> Restore

Ich habe die .bak auf C: liegen:

 

Alles gut:

 

 

Jetzt müssen wir dem System noch mitteilen, dass die DB umgezogen ist. Migriert meine ich natürlich, migriert!

Also gehen wir auf den Anwendungsserver und starten den Configuration Wizard und wählen die Database aus:

 

Jetzt aber aufgepasst!

Hier kommt der aktuelle Zustand:

 

 

So soll es aussehen nach dem Einpflegen der neuen Daten – wir brauchen temporär ein Konto mit mehr Berechtigungen um einen neuen Benutzer anlegen zu können:

 

Die DB wurde gefunden! Ein Meilenstein!

Nun schnell noch das Konto erstellen:

 

Jetzt ist es Zeit für einen Kaffee. Viel Kaffee:

 

 

Wir haben unseren Job gemacht und müssen warten:

 

Und schliesslich:

 

Die Webseite startet:

 

Und ein kurzer Test zeigt, dass per „add default“ der neue SQL angesprochen wird:

 

Das war es! Jetzt kann die alte DB weg.

Es gibt dazu übrigens auch ein tolles Wort mit Wiki-Eintrag: Decommissioning.
https://en.wikipedia.org/wiki/Decommissioning

In Deutsch ganz einfach: Stilllegung. Mit drei L.

 

Und um das Thema auch noch kurz anzusprechen – wenn ich jetzt auch den Anwendungsserver migrieren möchte, vielleicht um von einem 2008 auf ein 2016 zu kommen folge ich in etwa diesen Schritten:

Ich installiere erst die Orion Plattform mit meinen Modulen auf der neuen VM – ganz einfach als Evaluierungsversion ohne vorherige Eingabe von Lizenzschlüsseln.
Durch den Configuration Wizard lasse ich mir irgendwo temporär eine DB anlegen die ich aber nie benutze.

Sobald das neue System steht, deaktiviere ich die Lizenzen auf dem alten System mittels License Manager. Diese stehen mir dann auf dem neuen System wieder zur Verfügung.
Sobald die Plattform wieder lizensiert ist, nutze ich den Configuration Wizard noch einmal und verweise auf die schon bestehende, echte, SQL hin.

 

Es gibt ein paar Stolperfallen – so werden z.B. Berichte die irgendwann mal mit der alten Win32 Anwendung erstellt worden sind nicht automatisch gesichert und wenn die neue VM eine andere IP oder gar einen anderen Hostnamen hat muss dies per Hand in der DB angepasst werden.

Aber das will ich heute ja alles gar nicht machen.

Meine Datenbankmigration ist geglückt, ich werde das Wort Migration auf der nächsten Party benutzen um schrecklich intellektuell zu erscheinen, und ausserdem scheint gerade die Sonne!

 

BRB, muss meine Sonnenbrille suchen!

Tach Zusammen,

 

Gute Neuigkeiten:
Wir starten eine Deutschland-Tournee!

 

 

Die meiste Zeit über sitzen wir in unseren Bueros und suchen nach weiterem Optimierungspotential für unsere Software. Und trinken Kaffee, na klar!

Im April und Mai aber steigen wir in ein Flugzeug und kommen zu ein paar Terminen nach Deutschland.

 

Am 24.April sind wir zu Gast bei unseren Partner Ramgesoft der uns eine nette Location in München gesichert hat. Es gibt ein paar „fliegende Überraschungen“  

Details und Anmeldung hier:

http://ramgesoft.eu/index.php/de/component/seminarman/courses/72-hybrid-it-monitoring-mit-solarwinds?Itemid=1420&mod=1

 

Am Folgetag, dem 25.04., hat uns unser Partner heureka nach Stuttgart eingeladen.
Dort werden wir uns im Fernsehturm treffen und danach von einem Fernsehkoch verköstigt!
Mehr Informationen hier:
https://www.heureka.com/solarwinds_partner_event_2018

 

Weiter geht es dann im Mai.

Am 15.05. sind wir in Düsseldorf, nicht zu weit weg von meiner Heimat!
Dort findet man uns hier:
https://www.budenfreunde.de/

 

Einen Flug weiter, einen Tag später sind wir in Berlin:
https://www.sohohouseberlin.com/de/private-event

 

Von da aus mit dem Zug nach Hamburg, wo wir am 17.05. „auftreten“:
https://www.gastwerk.com/hotel-hamburg/tagungshotel/

 

Aber was machen wir den jetzt eigentlich an den Terminen?

Nun, ihr könnt euch sicher vorstellen was ich mache im Land von Schnitzel und Currywurst!

 

Aber ganz nebenbei haben wir einige Vorträge im Programm, bringen Neuigkeiten mit, stellenweise werden wir von Kunden hören wie ein Rollout von unseren Lösungen das Leben erleichtert hat – das ist auch für mich spannend da mein Verantwortungsbereich üblicherweise beim Planen eines Deployments aufhört.

Wir werden ein oder zwei Laptops im Gepäck haben um Abseits der Vorträge ein paar Dinge zeigen zu können für jeden der an gezielten Informationen interessiert ist.

Selbstverständlich wird zwischendurch auch Zeit für ein kleines Gespräch sein!

 

Zum Anmelden für die Termine im Mai bitte hierhin:

https://www.silicon.de/event/solarwinds-roadshow-2018/

Natürlich ist die Teilnahme an sämtlichen Terminen vollkommen kostenlos!

 

Ich bleibe noch eine Woche länger in Deutschland. Ab dem 22.05. sind wir in Berlin auf diesem Event:

http://www.nitec.nato.int/

Wer in diesem Bereich tätig ist und auf der Messe erscheint kann gerne einmal vorbeikommen. Man munkelt wir haben ein paar Goodies zu vergeben!

Zwischen Hamburg und Berlin bin ich das Wochenende über in Leipzig – ausnahmsweise aber nicht für die Firma unterwegs. Ich war noch nie dort! Falls jemand ein paar Restaurant-Empfehlungen für mich hat, immer her damit!

 

Bis dahin – ich hoffe wir sehen uns!

 

Tach Zusammen!

 

Vor gefühlten hundert Jahren habe ich unseren Virtualization Manager (VMan) vorgestellt. Seitdem hat sich einiges geändert.

Nein, ich rede nicht von der Erfindung des Mobiltelefons was schon ungefähr 250 Jahre her sein muss, wenn ich auf den Stapel Rechnungen schaue.

Tatsächlich gab es bei unserem VMan eine Metamorphose im wahrsten Sinne des Wortes.

Kurz zur Erinnerung:
VMan war ursprünglich eine virtuelle Appliance und sah so aus:

Nach und nach wurden Features von der Appliance in die Orion® Plattform geschoben und das ganze Ding wurde im Laufe von Jahren mehr und mehr integriert.

- Im September 2017 haben wir Version 8.0 veröffentlicht mit der Option auswählen zu können, ob das Polling von der Appliance oder vom Orion Server durchgeführt werden soll.

- Im Dezember mit Version 8.1 wurde mit Capacity Planning das letzte exklusive Feature von der Appliance zu Orion migriert, was die Appliance dadurch nicht nur optional, sondern obsolet gemacht hat.

- Im März 2018 schliesslich Version 8.2 mit einem verbesserten Wizard um virtuelle Infrastruktur zu Orion hinzuzufügen.

 

Die Installation des VMans ist jetzt wie bei jedem anderen Orion Produkt und demnach etwa so simpel wie eine Tasse Kaffee herzustellen:

 

Okay nach der Installation bzw dem Trinken dieses Kaffeepuddings müssen wir Zeug in Orion hineinbekommen. Dazu gibt es verschiedene Methoden, z.B. in den Settings um direkt einmal den neuen Wizard auszuprobieren:

Ich bin so aufgeregt, weil der auch für mich neu ist!

Ich kann auswählen:

 

Ich bin vor ein paar Monaten umgestiegen auf Hyper-V™ und gehe einen Schritt weiter:

 

 

Ich bekomme eine ganze Menge Zeugs angezeigt:

 

 

Und füge einfach alles hinzu:

 

Im Prinzip muss man jetzt warten bis genug Daten gesammelt haben.
Aber ich habe hier etwas geschummelt und die Daten sind alle da.

 

Also legen wir los. Ein guter Startpunkt ist immer die Zusammenfassung:

 

Die Daten links habt ihr vielleicht auch schon einmal vom NPM oder SAM allein gesehen:

 

Andere Dinge kommen jetzt neu dazu wie zum Beispiel diese wirklich hervorragende Nachricht:

 

Wer meine Posts verfolgt weiss, dass das jetzt üblicherweise ein Grund wäre um entweder eine Tasse Kaffee zu trinken, einen Wein zu öffnen oder ein Schnitzel zu essen.

Auf der Suche nach irgendwas bin ich hier im Büro in die Küche gegangen und sehe das hier:

 

Ich werde euch nicht mitteilen, für was ich mich entschieden habe.

 

Also weiter.
Ich klicke auf einen Host und sehe wieder bekannte Datensätze:

 

Aber guckt mal links dort sind jetzt zwei neue Reiter dazu gekommen, Storage und Virtualization Summary:

 

 

Storage gibt mir Latenz und IOPS für sowohl die Datastores als auch die VMs:

 

Aufgepasst: Bei Hyper-V gibt es leider keine VM Latenz:
https://support.solarwinds.com/Success_Center/Virtualization_Manager_(VMAN)/Hyper-V_virtual_machine_latency_shows_as_zero

 

Ich klicke auf eine VM, diesmal wähle ich den Reiter Virtualization Summary und plötzlich wird es richtig interessant.

Links stehen mir Aktionen zur Verfügung:

 

Ihr könnt ruhig ein bisschen Herumklicken – es kommt immer noch eine Sicherheitsabfrage bevor tatsächlich was passiert.

Rechts, unter den Tachos, ist ein Element das ihr lieben lernen werdet:

 

Es werden vergleichende Werte für die VM und den Host angezeigt. Prima, um einmal über den Tellerrand hinaus schauen zu können.

Übrigens ist das eine gute Stelle um einmal in unseren Performance Analyser zu schauen falls ihr den noch nicht kennt. Klickt einfach mal oben auf den Link.

 

Aber ich mag euch noch ein paar richtig nette Dinge beim VMan zeigen.

Wählt bitte einmal „sprawl“ aus.

 

Hier nutzen wir die gesammelten Daten und vergleichen Auslastung mit zugewiesenen Ressourcen.

Bei mir liegt gerade eine frische VM herum – der Plan ist, meine Orion DB bald von 2014 auf 2016 zu migrieren – die hat natürlich Memory zugewiesen der gerade nicht in Benutzung ist:

 

Auf der gleichen Seite werden weitere VMs angezeigt die nichts tun außer zu existieren.
Was macht man mit solchen?

 

Ich nenne das Holzhammeradministration.

 

Ein weiteres Feature ist das Planen von zukünftigen Änderungen in der Virtualisierung. Klickt auf Capacity Planning.

Ich kann hier verschiedene Spiele betreiben:

 

Hier werden ebenfalls die gesammelten Daten genutzt um diese exakt berechnen zu können, wie viele VMs ich noch platzieren kann und welche Resources als erstes knapp wird.
Da unter Umständen mehrere Wochen von Daten benötigt werden hier ein Auszug aus einem fertigen Bericht:

 

 

Das dritte besondere Feature sind die Empfehlungen/Recommendations.

Zuerst etwas Offensichtliches:

 

Schauen wir uns die einmal genauer an:

 

Vertrauen wir dem System? Eigentlich schon, aber lasst uns das einmal überprüfen.
Ein Mausklick gibt etwas mehr Details:

 

Ich schaue mir die Orion VM genauer an. Ich habe verschiedene Möglichkeiten.

 

Oder:

 

Oben auf Edit kann ich natürlich den Zeitraum anpassen

 

Dazu sind diese Elemente/Widgets zwar nicht gedacht, aber um einmal kurz etwas anzuschauen:

 

Weil ich grad dabei bin öffne ich noch den „Average CPU Utilization – This week“ Report der mitgeliefert wird:

 

Nach all diesen Informationen beschliesse ich den VMan Empfehlungen zu vertrauen und nie wieder in Frage zu stellen!

 

Ich könnte jetzt also diese Aktionen durchführen lassen:

 

 

Das mache ich nun aber nicht…weil…

 

 

Auf einem anderen System habe ich eine weniger offensichtliche Empfehlung gefunden:

 

Das ist etwas das uns eigentlich gerade nicht stört. Es läuft ja alles wunderbar.
Aber was ist wenn ein Ernstfall eintritt? Dann mag mir das durchaus Kopfschmerzen bereiten.
Daher hier der Vorschlag:


Zusammen gefasst bietet VMan eine schönes Paket zum Überwachen der virtuellen Infrastruktur und geht über normales Monitoring hinaus mit Features wie Capacity Planning.

Die Lizensierung ist einfach anhand aller physischen CPUs in den Hosts.
Das heisst, dass ich auf Performancedaten sämtlicher VMs bekomme ohne diese lizensieren zu müssen.

Wenn ihr auf eine VM klickt wird unter Umständen jedoch so etwas erscheinen:

 

Das besagt einfach, dass VMan die VM im Griff hat, aber ich jetzt gerade noch keine Anwendungen darauf überwachen könnte. Dazu muss ich die VM aktiv überwachen und mir stehen die Daten in SAM und weiteren Modulen zur Verfügung.

Das wiederum wird allerdings Lizenzen bei den jeweiligen Produkten konsumieren.
Für weitere Informationen zu diesem Thema verweise ich auf meinen Lizensierung-Blogpost. Schon alleine wegen der Katzen!

 

Da fällt mir ein…ich war neulich in Edinburgh und dort gibt es tatsächlich ein „Katzen-Cafe“.
Man kann dorthin gehen, Kaffee trinken, Kuchen essen…und überall sind Katzen!! Fantastisch!

 

 

Bis demnächst!

Tach Zusammen,

 

Neulich habe ich einmal meine thwack Punkte investiert. Guckt hier:

Ich habe eine gute Idee, was man damit machen kann!
Aber vor dem Vergnügen erst ein bisschen Arbeit.

 

Bisher habe ich über einige Orion Module referiert sowie den „teil-integrierten“ Patch Manager. Um Langeweile vorzubeugen heute einmal etwas Anderes – unsere SIEM Lösung Log & Event Manager, kurz LEM.
LEM sitzt hinter euren AV-Lösungen, Firewalls, DLP Software etc und zeigt die Daten zentral und übergreifend an. Ich kann also mit LEM nachvollziehen, wer wo durch mein Netzwerk wandert und was angefasst oder auch nur angesehen hat.

 

LEM wird nicht irgendwo hin installiert, sondern kommt als virtuelle Appliance basierend auf Linux. Je nach Geschmacksrichtung Hyper-V oder Vmware wird das Ding direkt auf den Host importiert.

Nachdem Importieren nehme ich zuerst ein paar der Ressourcen von der Kiste runter und gebe hier nur 4 Gigs und 2 vCPUs. Das reicht für ein kleines System im Test oder bei mir im Labor. Ich bin geizig.

Wenn ihr die VM startet und dann auf die Konsole geht, kommt nach wenigen Sekunden ein Screen wie dieser hier:

Das ist keine Hommage an den BSOD!
Wir sehen direkt die IP Adresse und könnten per Browser loslegen, aber zuerst geht mal unten auf die Timezone und stellt es bei korrekt ein also bei euch vermutlich Europe/Berlin.

 

Dann aber mal direkt in den Browser eures Vertrauens und ab dafür!
Das erste was man vermutlich sieht ist, dass es mit dem Vertrauen dann doch nicht so weit geht:

Ignorieren! Der Login ist admin/password als Standard:

Nach dem Ändern das Passworts sieht man ein paar Buttons ganz oben:

Und vermutlich das Ops Center unten was aber bei euch noch leer sein wird.

Bevor wir irgendwas machen empfehle ich zuerst, die Appliance auf den aktuellen Stand zu bringen.
Zum Zeitpunkt an dem ich diesen Artikel schreibe ist Hotfix 7 das neueste Release:
https://downloads.solarwinds.com/solarwinds/Release/HotFix/SolarWinds-LEM-v6.3.1-Hotfix7.zip

Im Archiv sind die Schritte zum Updaten – in a nutshell: Auf ein Netzwerkshare entpacken, dann in die LEM VM-Konsole und über Appliance den HF einspielen. Dann von dort aus Neustarten.

 

Dann die Connectors. Wenn die Appliance Internetzugriff hat klickt einfach Manage/Appliance


Dann rechts oben auf Update Now.

Wenn die Appliance kein Internet hat:
http://downloads.solarwinds.com/solarwinds/Release/LEM/SolarWinds-LEM-Connectors.zip

Der Updateprozess ist ähnlich wie beim HF – Details sind im Archiv.

 

Was ist ein Connector überhaupt?
Ich vergleiche das immer gerne mit einem Babelfisch! Kennt ihr das noch? Wenn nicht, attestiere ich euch eine böse Kulturlücke!

 

LEM kommt mit einer sehr langen Liste an Connectoren für die verschiedenste Hard- und Software die es gibt.
Eine aktuelle Übersicht findet sich immer hier:
https://thwack.solarwinds.com/community/log-and-event_tht/log-and-event-manager/lem-connector-list

 

Wenn für eine Logquelle ein Connector vorhanden ist heisst das, dass die gelieferten Daten verstanden werden können.
Diese werden dann normalisiert und stehen für weitere Korrelation zur Verfügung.

 

Die Liste wird etwa einmal pro Monat aktualisiert. Den Prozess habt ihr ja jetzt schon kennen gelernt.
Als Daumenregel; alles was bekannt, populär und überall in Benutzung ist sollte sich schon in der Liste finden. Vielleicht nicht zwingend in den aktuellsten Versionen, aber ein Hersteller X stellt beim Sprung von Version 12 auf 13 eher selten etwas am Logging um.

 

Was aber, wenn dem jetzt doch so ist? Oder – bei euch läuft irgendwas, was noch nicht in der Liste ist?
In dem Fall ist es Teil des Wartungsvertrages, dass wir versuchen einen Connector für euch herzustellen.
Auch dafür haben wir einen Prozess:
https://support.solarwinds.com/Success_Center/Log_Event_Manager_(LEM)/Submit_a_request_to_SolarWinds_for_a_new_LEM_connector

Mir fällt gerade auf das die Anzahl an Prozessen hier bei Solarwinds exponentiell gestiegen ist seitdem ich hier bin. Aber glaubt mir ich bin unschuldig! Zumindest hierbei!

 

Lassen wir die Connectoren erst einmal Connectoren sein und machen weiter. Wir kommen später noch einmal zu diesem Thema.

 

Wir brauchen jetzt Daten. Und Details.

Grundsätzlich gibt es zwei Methoden:
a) Netzwerkhardware kommuniziert über Syslogs
b) Betriebssysteme (und Anwendungen) kommunizieren über einen Agent

 

Im Falle von Networkgear ist das für uns hier gerade einfach: Wir brauchen innerhalb von LEM nichts einstellen weil das alles in der Hardware erledigt wird.
In meinem Labor zu Hause habe ich zwei Syslog-Quellen, mein NAS (QNAP) :

 

… sowie meinen Network-Controller (UBNT), der Daten von Firewall, Switch und AP liefert:

Bei anderen Devices erledige ich das natürlich über die CLI.
Wenn ich Syslogs aktiviert habe tauchen die Nodes üblicherweise von alleine auf:

Falls dort auch nach einem längeren Zeitraum nichts steht ist die beste Idee oben hier zu klicken:

Die interne Datenbank wird dann noch einmal durchforstet und etwaige neuen Geräte aufgelistet.
Wenn auch dann nichts auftaucht…wird es kompliziert. Aber nicht in diesem Posting.

 

Bei Servern/Workstations wird ein Agent benötigt, um an Daten zu kommen.
Der Agent sorgt zum einen dafür, das auch andere Events ausserhalb des Windows Eventlogs gesammelt werden können, aber er komprimiert und verschlüsselt die Daten auch vor dem Senden.
Bei Manage/Nodes habe ich diesen Knopf hier:

Dort dann Agent anklicken und ich finde die Downloads:

Für einen Test nimmt man einfach den lokalen Installer. Ich lasse Ihn einmal auf meiner Workstation laufen und es gibt eine wichtige Info zum Ausfüllen:

Und eine weniger wichtige

Das war es auch schon:

Der Agent verbindet ziemlich schnell – CTRL ist neu hinzugefügt:

Wenn ihr meinen Schritten gefolgt seid, habt ihr jetzt einen LEM up2date sowie mindestens zwei Logquellen im System.
Geben wir der Appliance nun etwas Zeit zum Sammeln von Daten und gehen ein paar Kekse essen.

 

Oder vielleicht…Deutscher Käsekuchen! Der einzige seiner Art hier in Irland, weil von mir erschaffen:

Lecker! Aber okay nun noch ein paar Basics.
Klickt bitte oben ins Ops Center und geht zu dem orangenen Ding hier:

Beim ersten Punkt stelle ich meinen Mailserver ein:

Sowie einen AD Connector:

Man könnte jetzt im Ops Center etwas aufräumen und die „getting started“ Box ebenso wie „what’s new“, „thwack“ usw entfernen – wie ihr mögt.

 

Mittlerweile sollten Daten da sein!
Schaut mal oben wieder in die Leiste und klickt auf MONITOR.

 

Monitor zeigt Echtzeit-Informationen. Schaut mal nach links unter Filters – dort sind verschiedene Gruppen mit einzelnen Kategorien aufgelistet.
Unter IT Operations finde ich bei Service Events schon etwas von meiner CTRL Maschine:

 

Ich verschiebe einmal eine Datei auf meinem NAS:

Wenn der AD Connector da ist, sieht man direkt auch die wirklich wichtigen Dinge wie fehlgeschlagene Logins, verschobene Benutzer usw ohne weitere manuelle Anpassung.

 

Bei ausgewähltem Filter kann ich oben auf das Zahnrad und Edit klicken:

Wir sehen dann wie sich dieser Filter tatsächlich zusammensetzt und könnten in manchen Situationen ein finetuning betreiben mittels drag&drop von links nach rechts:

Aber so weit will ich jetzt nicht gehen.

 

Stattdessen zeige ich euch noch schnell wo man historische Informationen finden kann.
Klickt oben auf Explore/ndepth

 

Hier schauen wir zuerst auf diese Spalte hier:

Wir sehen rechts den Zeitraum der beliebig umgestellt werden kann, ansonsten wird hier gerade nichts gefiltert.
Darunter sehen wir, dass in den letzten 10 Minuten 587 Events herein gekommen sind:

 

Ich wähle links aus, was mich gerade interessiert, sagen wir mal UserLogons, und doppelklicke:

 

Jetzt guckt noch einmal nach oben in die Leiste:

 

Der Logon wurde hinzugefügt aber ich muss noch auf den blauen Pfeil drücken um die Auswahl zu aktivieren:

 

Logons sind so ein klassisches Szenario. Üblicherweise sind fehlgeschlagene Logons interessanter aber ich habe gerade keine bei mir.
Der nächste Schritt zum Filtern ist entweder in Richtung der Benutzerkonten oder der Maschinen auf denen der Logon stattgefunden hat. Beides können wir, ich nehme zuerst einen Benutzer:

 

Den blauen Pfeil nicht vergessen:

Mein Admin hat auf drei Maschinen einen Logon-Event generiert:

 

Ich frage mich gerade, welche meiner Schatten-Existenzen hier in meinem Netzwerk herumgeistert. Ich sollte vielleicht weniger Trinken.

 

Ich kann jetzt weiter heruntergehen auf eine Maschine, kann aber auch mit den Events weiter arbeiten die mir angezeigt werden.
Guckt mal ganz nach unten:

Das sind verschiedene Visualisierungen. Klickt mal ein wenig herum, die zweite von links ist ganz nett. Wir machen aber in der zweiten Position von rechts weiter.

Alle Events mit Details werden angezeigt:


Ich kann das auch exportieren bei Bedarf:

Ganz oben kann ich die Suche auch speichern für spätere Benutzung:

Okay ein Thema zeige ich euch noch. Der LEM ist nicht nur ein Werkzeug zur Anzeigen von Daten sondern erlaubt auch Aktionen zu automatisieren.
Klickt auf Build/Rules

Und schaut einmal in die untere Hälfte. Dort finden wir einige Hundert Beispiele an vordefinierten Regeln. Guckt sie euch an. JEDE EINZELNE!

Oder nutzt links oben die Suchbox und hackt „logon failure“ ein, dann schaut unten nach dem hier

Klickt auf das Zahnrad und Clone

Zwei Dinge passieren gleichzeitig – nicht erschrecken! Zum einen wird eine Kopie der Regel nach oben befördert, zum anderen öffnet sich ein neuer Spielplatz

Ganz oben sehen wir ein Element das wir schon bei den Filtern kennen gelernt haben.
Darunter in violett die Zeit in der wir Schwellwerte einstellen können.

In Gelb (oder ist das orange? Schmutzig-weiss?) sehen wir Aktionen.

Wir sehen auch Actions ganz unten links, klickt da mal drauf!

 

Die verschiedensten Aktionen stehen uns zur Verfügung von einer simplen Email, über das Verschieben von Benutzern in AD Gruppen bis zum Herunterfahren einer Maschine.

 

Hier in thwack haben wir in der Content Exchange auch viele weitere Beispiele für Regeln, Filter und sogar Reporte:

https://thwack.solarwinds.com/community/log-and-event_tht/log-and-event-manager/content?filterID=contentstatus%5Bpublished%5D~objecttype~objecttype%5Bdocument%5D

Schaut mal rein!

 

Ich aber habe jetzt etwas Anderes vor:

Aperol, Prosecco und Orange – auch Spritz genannt.

Prost & bis dann!

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