Guten!

 

Der erste Mai ist gerade vorbei.
Ich komme ja aus dem Ruhrgebiet und dort verbringt man den 01.05. traditionell bei der Eröffnung der Ruhrfestspiele .

Man könnte jetzt sagen, dass ich die Zeremonie vermisse seitdem ich in Irland wohne aber tatsächlich vermisse ich nur die Erbsensuppe!

Kulinarische Spezialitäten aus dem Pott.

 

Also, keine Erbsensuppe, von daher führe ich heute einmal durch die ersten Schritte mit dem Virtualization Manager.

Im Gegensatz zu normalen Orion Produkten ist VMan tatsächlich etwas komplexer in den ersten Schritten, da wir es hier mit zwei Systemen zu tun haben.

 

Wenn man das Archiv entpackt befinden sich dort mehrere Dateien:

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Einen Hotfix, einmal Orion, sowie eine Vorlage für die virtuelle Appliance.
Ich habe in meinem Beispiel Vmware gewählt selbstverständlich steht aber auch Hyper-V zur Verfügung.

Fangen wir mit dem Einsetzen der virtuellen Appliance an – einfach importieren:

 

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Wir haben die Wahl zwischen dynamischer IP:

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Oder statischer IP:

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Klick, klick, klick und ein paar Minuten später ist die VA einsatzbereit und leuchtet in Blau:

 

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Prima! Starte wir den Browser unserer Wahl und navigieren zu der IP wie oben vorgeschlagen.
Nach dem Login mit admin/admin

 

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Begrüßt uns der Configuration Wizard:

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Wir legen also Zugangsdaten an:

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Das Passwort ist wie üblich LordVader. Ganz sicher!

Danach das vcenter:

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Protipp:
Wir können auch einen einzelnen Host anlegen und kommunizieren gerne mit dem. Das macht aber nur Sinn wenn der Host auch wirklich alleinstehend ist.
Vcenter ist immer die bevorzugte Methode da das vcenter ohnehin alles abfragt was in Reichweite steht und wir dadurch doppelte Last auf dem Host vermeiden können.

Collection Schedules sind die Abfrage-Frequenzen. Es gibt hier zwei verschiedene Aufgaben; Config und Performance.

 

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Aufgepasst – das ist jetzt wichtig.

Der Vorgang „Configuration“ sammelt eine gewaltige Menge an Daten und braucht meistens eine Weile bis er abgeschlossen ist.

Sämtliche Standarddaten zur Performance aber auch Dinge wie z.B. vmotion sind im „Performance“ Vorgang enthalten.

Ich schlage vor an dieser Stelle beide Vorgänge zu aktivieren und es erst einmal bei den Standardfrequenzen zu belassen, also alle 10 Minuten für Perf und 12 Stunden für Conf.

Später schauen wir dann einmal wie lange die Vorgänge gebraucht haben. Bei mir sieht es so aus:

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Theoretisch könnte ich in meinem Beispiel also die Frequenz für Perf auf 60 Sekunden setzen und für Conf auf alle 30 Minuten, vorausgesetzt die CPU sowohl auf dem vcenter als auch dem VMan zeigt nichts außergewöhnliches.

Es macht aber keinen Sinn Conf öfter als einmal pro Stunde abzufragen da ihr sicherlich nicht jede Stunde neue Hosts hinzufügt.

 

Okay, damit ist das erledigt. Im Moment gibt es in der VA auch nicht viel zu sehen. Vielleicht kommen wir später noch einmal hierher.

Es gibt bei den Ruhrfestspielen nicht nur Erbsensuppe, sondern auch Theater. Von daher kommen wir jetzt zum zweiten Akt, der Orion Installation.

 

Im Grunde genommen ist das identisch zur dem Ding hier von daher überspringe ich einmal die next-next-finish Geschichte mit einer Ausnahme:

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Vier vCPU, nee mein Freund, zwei müssen heute reichen.

Sobald Orion steht verknüpfen wir die beiden Systeme miteinander:

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Nach dem Verbinden wir die Synchro eingerichtet:

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Ich folge wie üblich den Vorschlägen ohne irgendwas in Frage zu stellen. Ja, ich habe 1984 gelesen und VMan ist mein grosser Bruder.

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Alles klar, das System ist nun komplett:

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Noch schnell einen Blick hierhin und klickt auf die Empfehlungen:

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Der Grund dafür das so früh wie möglich durchzuführen wird hier verständlich. Das Feature braucht Zeit:

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An dieser Stelle ist VMan einsatzbereit und sammelt Daten und meine persönliche Empfehlung lautet wie gehabt das System hier erst einmal laufen zu lassen.

Nach ein paar Tagen schaut dann vielleicht einmal in Themen wie „Wildwuchs“ hinein um schon die ersten sinnvollen Einblicke zu erhalten.

 

In einem späteren Posting zeige ich ein paar interessante Dinge die man mit dem Produkt anstellen kann. Aber jetzt habe ich Hunger. Bis dann!