Hallo Zusammen!

 

Reden wir heute einmal über die Überwachung von Datenbanken. Ich nutze diese Gelegenheit schamlos aus um über zwei Solarwinds Produkte zu referieren.

Der Grund ist ganz simpel: Solarwinds bietet zwei Module die auf den ersten Blick das gleiche erledigen. Wo ist also der Unterschied?

 

Schauen wir uns einmal an, was wir da haben.

Auf der einen Seite ist der Server & Application Monitor, auf der anderen der Database Performance Monitor.

 

Server & Application Monitor, einfach SAM, ist ein Produkt das der Überwachung jeglicher Anwendungen, Betriebssysteme und Serverhardware dient. Hiermit kontrollieren wir AD, Exchange, Apache, RedHat, Dell usw usw.

Aber eben auch SQL, Oracle & Co. Im Bereich SQL gibt es da ein nettes Spielzeug – AppInsight für SQL.
Kommt mit Tonnen von Datensätzen wie unten:

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Das lustige ist jetzt, dass es bei all diesen Daten eine Erklärung gibt wie z.B. hier für Page Splits:

 

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Ich muss also nicht Googlen, fantastisch!

 

Auf einen Blick auch Dinge wie Jobs die –hoffentlich- durchgelaufen sind:

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Ebenfalls ganz praktisch, weil soooo schrecklich offensichtlich, dass es gerne vergessen wird:

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AppInsight für SQL ist gedacht für die typische Person in einem NOC, oder den IT Generalisten. Das sind die berüchtigten „eierlegenden Wollmilchsäue“, also diejenigen die alles im Griff haben müssen und quasi der Motor hinter der IT sind.

Offizielle Berufsbezeichnung: Systemadministrator.

Man kann mit einem Cisco Switch umgehen, das Benutzerprofil vom Boss reparieren, ein Kabel ziehen, eine VM verschieben. All das Zeug halt. Und nun kommt so eine SQL daher. PANIK!

 

AppInsight hilft hier natürlich enorm, durch die Datensätze die in diesem Falle wichtig sind und die Erklärungen die es mir auch als nicht-DBA erlauben, korrekte Entscheidungen zu treffen.
Oh übrigens: Diese „nicht DBA“ heissen heute glaube ich „zufällige DBA“ weil man irgendwann mal dort hinein gerutscht ist! Aber das nur am Rande!

Ein gelernter DBA profitiert natürlich auch von der Datentiefe.

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Technisch nutzt AppInsight WMI um mit dem Server zu kommunizieren, und entweder ein Windows oder SQL Konto mit entsprechenden Berechtigungen zum Auslesen der Daten.

 

Jetzt der andere Kollege – DPA!

 

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Der Ansatz ist hier vollkommen anders.
DPA misst Wartezeiten die im Laufe eines Queries angefügt werden. Anhand der Position an der sich die Wartezeit summiert kann DPA dann den Grund für Performanceprobleme einschätzen. Man redet hier natürlich nur über Millisekunden aber wie oft wird ein Query ausgeführt am Tag, 100000 Mal? Da kommt was zusammen!

Hier ist ein typischer Tag, die Reaktionszeit insgesamt sind übrigens 1:44 Stunden was, realistisch betrachtet, nicht der Rede Wert ist:

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10:00 Uhr einmal in der Detailansicht:

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Bleibt ein Query ganz oben, 8807 Ausführungen, das Query selbst unten:

 

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Hier wird tiefer in die Materie eingetaucht, wir sehen zum Beispiel welche Programme dieses Query ausführen

 

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Genau so kann man Benutzerinformationen oder zugreifende Maschinen sehen

 

Nun kommen dann auch sehr spezifische Daten wie Deadlocks oder Blockers:

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Diese Informationen sind für den Systemadministrator nicht relevant. Der DBA dagegen kann damit etwas anfangen.

Aber wirklich wichtig ist es für den Datenbanken Entwickler, der aktiv an Queries herumschraubt und sehen möchte, welchen Einfluss eine Änderung auf die DB hat.

 

DPA zeigt allerdings auch ähnliche Daten an wie AppInsight, zum Beispiel hier

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Oder, und das ist ziemlich cool, erlaubt „über den Tellerrand“ zu schauen und bringt VMware Informationen mit hinein um Daten des Hosts gleich mitanzuschauen:

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Hier sehr schön zu sehen wie das Ausschalten einer VM (erster grauer Pfeil) die Speichersituation verbessert:

 

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Die ursprüngliche Frage war also, wo ist der Unterschied.
Der Unterschied ist in der Tiefe und Darstellung der herangezogenen Informationen, aber natürlich auch in der Auswahl der Zielgruppe.
Wir können daher sagen, SAM ist für den Systemadmin, DPA für den DB Dev, und der DBA? Der mag sicher beides auf seinem Wunschzettel haben!

 

Beide Lösungen funktionieren übrigens auch ganz nett zusammen. So werden DPA Statistiken innerhalb von Orion angezeigt und es wird automatisch nach Abhängigkeiten gesucht:

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Aber das ist ein anderes Thema

Having recently returned from a succession of software vendor user groups I asked myself the question, “Are Users Groups a Good idea?” This question crept into my mind after attending user groups across the EMEA region and I wanted to reaffirm my belief that user groups are a fantastic way of gathering useful information from customers.

 

Here is why I came to conclusion that user groups are a great idea. First and foremost everyone benefits, the old saying that two heads are better than one really applies in this environment. It’s only the larger organizations that tend to have a large IT staff fulfilling various roles covering all aspects of the IT environment, well, what if you don’t have that peer network to fall back on? Most IT departments tend to have one person for the network, one for the systems and applications and one other for everything else. This common IT departmental set up lends itself to people seeking out the user group community. 

 

User Groups provide a great opportunity to network with like-minded individuals and discuss common IT problem like configuration issues, pre and post deployment experiences or even just discussing your requirements for a new project. Asking peers in the industry “how did you handle this issue with your network?” can often save you months of research time and undoubtedly make your life easier.

 

What’s in it for the software vendor? Well, where better to learn about how your customers are using your products, good and bad? What do your customers love about your product? What problems are they experiencing? Are there any process issues that may not have received the right amount of focus internally? When it comes to items like bug fixing, often a KB can deal with a known issue which leaves the vendor thinking that problem has been dealt with. I’ve attended user groups where known issues have become the focus topic of the day, comments arose like “I had no idea that other people found this work around (bug !) as irritating as I did”. Another plus for software vendors is the way that user groups tend to evolve over time, as a user group matures from an environment of fixing issues and discussing how did you deal with this headache, they tend to become a great source for generating new ideas which can be rolled out as new features in future releases. 

 

So, I hope you agree that user groups tend to be a win-win for all, once you crack the format and agenda and prevent it from becoming just another vendor event then user groups can be incredible rewarding for everyone.

 

So why aren’t we running more Solarwinds user groups in EMEA? Well, watch this space for more on that question!!

 

Sascha Giese

Aufgepasst!

Posted by Sascha Giese Employee Nov 9, 2016

Aufgepasst ist ein guter Blickfang, oder nicht?

 

Es ist definitiv an der Zeit hier etwas mehr deutschsprachige Inhalte zu bekommen.
Aber was machen wir in unserer gemütlichen Ecke? Diskutieren wir über den Wahnsinn in der IT? Immer ein gutes Thema!

 

Auf einem Event vor wenigen Wochen kam es nach einer Produktvorstellung meinerseits unter Teilnehmern zu einer Diskussion über eine neue EU Datenschutz-Vorschrift „DS-GVO“, die mir bisher entgangen war - https://netzpolitik.org/2016/eu-parlament-beschliesst-datenschutzgrundverordnung/

(Wer es genau mag, hier der Originaltext http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?qid=1462345886854&uri=OJ:JOL_2016_119_R_0001 – viel Spass!)

 

Wenn man sich als IT-Pro grob mit dem Thema befasst, kommt der erste Gedanke „das betrifft weder mich noch mein Unternehmen, wir sind nicht Google oder Facebook“.

 

Tatsächlich ist es aber so, dass in der ursprünglichen Agenda zu der Verordnung weitaus mehr Artikel geplant waren als tatsächlich durchgesetzt wurden:
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2015-03/eu-datenschutzgrundverordnung-ministerrat-bundesregierung-lobbyplag

 

Und genau hier wird es dann für uns interessant – schaut einmal hier: https://www.datenschutz-grundverordnung.eu/eu-dsgvo-wieder-ohne-beschaeftigtendatenschutz/

 

DS-GVO ist also wunderbar für den Umgang mit externen Daten. Aber wen betrifft das nun?

Versicherungen? Ärzte? Na klar. Wie gehabt. Für die gelten ohnehin andere Regeln, wie HIPAA und ähnliche.

Kundendaten beim Online-Kaufhaus? Recruitment-Unternehmen? Auch noch eine klare Angelegenheit.

 

Bewerber-Unterlagen bei IHREM Unternehmen?

Da geht es dann schon los, aber auch das ist mit nicht viel Kopfschmerz verbunden. Lagernde Daten verschlüsseln und nicht unnötig vorhalten.

 

Aber was ist nun mit den Daten unserer Mitarbeiter? Nicht so einfach.
Zu viel data-in-motion.

Zu viele Personen, die Zugriff auf die persönlichen Daten benötigen (Personalabteilung) oder automatisch erhalten (IT-Abteilung!). Zu grosse Zeiträume, die gesammelt werden müssen. Zu viele Variablen.

Welche ein Glück, dass diese Daten der EU egal sind.

Wenn dem nicht so wäre, wie können wir sicherstellen, dass man –zumindest theoretisch- auch mit internen Daten sorgsam genug umgeht? Was bedeutet hier eigentlich „genug“?

 

Was mich abschliessend fragen lässt; ist der Datenschutzbeauftragte der Freund oder Feind des Administrators?

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